IDM Mélange mit dem italienischen Journalisten Giovanni Maria Del Re

Das IDM empfängt regelmäßig Menschen, mit denen bzw. deren Institutionen wir bereits zusammenarbeiten oder mit denen wir künftig gerne zusammenarbeiten würden. Das Format „IDM Mélange“ dient dem informellen Kennenlernen und dem Austausch über aktuelle Themen.

Am 3. Juni war Giovanni Maria Del Re, Korrespondent der italienischen katholischen Tageszeitung „Avvenire“, zu Gast im IDM. Del Re war viele Jahre lang Brüssel-Korrespondent der Zeitung und wechselte Anfang dieses Jahres nach Wien. Von hier aus berichtet er über die mitteleuropäischen Länder sowie die Staaten des Westbalkans. Derzeit ist er der einzige Korrespondent einer italienischen Tageszeitung in Wien.

Péter Techet im Standard über „Schönbrunn Six“

Die österreichische Tageszeitung Der Standard widmete eine große Analyse den möglichen Kooperationsformaten in Mitteleuropa, nachdem der ungarische Premier Péter Magyar in Wien angekündigt hatte, die Zusammenarbeit zwischen den mitteleuropäischen Ländern stärken zu wollen. In der Analyse wird auch das vom IDM erarbeitete Konzept „Schönbrunn Six“ erwähnt – eine mögliche Allianz zwischen Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien und Slowenien.

Dazu meinte Péter Techet in der Tageszeitung, dass diese Länder deutlich stärkere gemeinsame Interessen hätten als etwa Polen. Insbesondere die Unterstützung einer EU-Erweiterung Richtung Südosten sowie enge wirtschaftliche Verflechtungen könnten wichtige Gründe für ein neues Kooperationsformat sein.

Auf die Frage von Der Standard, ob der Name „Schönbrunn Six“ in den Nachbarländern als Habsburg-Nostalgie wahrgenommen werden könnte, betonte Techet, dass die habsburgische Geschichte in den mitteleuropäischen Ländern positiver gesehen werde als man in Wien oft vermute.

Die Analyse kann hier gelesen werden: https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/3000000322774/zu-viel-habsburg-nostalgie-machtwechsel-…

Erfahren Sie mehr über „Schönbrunn Six“!

Das Policy Paper von Sebastian Schäffer und Péter Techet zu „Schönbrunn Six“ finden Sie hier: https://www.idm.at/idm-pps-5-2026-a-new-bloc-at-the-center-the-case-for-a-scoenbrunn-six/

Sebastian Schäffer und Péter Techet stellten das Konzept auch in einem Gastbeitrag für Die Presse vor – diesen können Sie hier lesen: https://www.diepresse.com/24805725/die-schoenbrunn-six-eine-neue-allianz-in-mitteleuropa

Über das Konzept berichteten auch ausländische Medien wie die Tageszeitung DenníkN/Napunk in der Slowakei sowie die Wochenzeitung HVG und der unabhängige Radiosender Klubrádió in Ungarn.

Péter Techet für Salzburger Nachrichten über Magyars Besuch in Wien

Im Gespräch mit den Salzburger Nachrichten erläuterte Péter Techet, warum der Besuch von Péter Magyar in Wien für ganz Mitteleuropa wichtig ist und welche Veränderungen in den österreichisch-ungarischen Beziehungen möglich sind.

Der Artikel kann hier gelesen werden: https://www.sn.at/politik/weltpolitik/peter-magyar-in-wien-wir-haben-ein-gemeinsames-herz-das-fuer-mitteleuropa-schlaegt-art-652134

Péter Techet für ORF 2 über den Machtwechsel in Ungarn

Im Vorfeld des Besuches von Péter Magyar in Wien gab Péter Techet ein Interview im Magazin Report vom ORF 2 über die Chancen und Gefahren der Zweidrittelmehrheit der neuen Regierung bzw. über die österreichisch-ungarischen Beziehungen.

Das Interview kann hier angeschaut werden: https://on.orf.at/video/14323584/16089636/peter-techet-ueber-ungarns-machtwechsel

Péter Techet für KURIER über Österreichs Bedeutung in Ungarn

Im Vorfeld des Besuches von Péter Magyar in Wien veröffentlichte Péter Techet einen Gastkommentar in der Tageszeitung KURIER darüber, warum Österreich für Ungarn auch historisch wichtig ist – eine Reise nach Wien sei daher, so Techet, eine Reise nach Europa, da Österreich in der ungarischen Öffentlichkeit den Westen an sich bedeutet.

Der Artikel kann hier gelesen werden: https://kurier.at/meinung/gastkommentare/vor-magyar-besuch-ungarns-weg-nach-europa-verlaeuft-durch-oesterreich/403160760

Peter Techet für Die Presse über Péter Magyars Populismus und Viktor Orbáns Illiberalismus

In seinem Gastbeitrag für die österreichische Tageszeitung Die Presse erläutert Péter Techet, warum Péter Magyar mit populistischen Mitteln Viktor Orbáns illiberales System herausfordert – und weshalb gerade dieser Populismus garantieren könnte, dass eine neue Regierung tatsächlich einen Systemwechsel anstrebt.

Der Gastbeitrag kann hier gelesen werden.

Peter Techet für ORF Ö1 über Social Media im ungarischen Wahlkampf

Im Programm Digital.Leben vom Ö1 erklärte Peter Techet, wie die Social Media-Kampagne der Fidesz funktioniert bzw. warum Social Media Platfotmen für die kritische Öffentlichkeit wichtig sind.

Die Sendung kann hier nachgehört werden.

Peter Techet für Die Presse Podcast „Was wichtig ist“ über die ungarischen Wahlen

In der Oster-Folge vom Podcast der Tageszeitung Die Presse („Was wichtig ist“) war Péter Techet zu Gast. Er sagte, dass sich der eigentliche Konflikt in Ungarn womöglich erst nach dem Wahltag zuspitzt: um Mehrheiten, Deutungshoheit und die Frage, wer das Ergebnis politisch kontrolliert.

Ob Orbán am 12. April gewinnt oder verliert, entscheidet sich laut Techet weniger in Budapest als in den kleinen Dörfern. Die Hauptstadt und viele größere Städte seien klar oppositionell – am Land aber werde festgelegt, wer in den entscheidenden Wahlkreisen vorn liegt.

Ein zusätzlicher Faktor für die Zeit nach dem 12. April ist die Außenpolitik: Vorwürfe rund um Kontakte des ungarischen Außenministers zu Sergej Lawrow und mögliche Weitergabe EU-interner Informationen liefern der Opposition Munition – und verstärken die Zuspitzung „Westen oder Russland?“.

Auch Österreich spielt hinein: Orbán umwirbt offen Verbündete in der Region, wie Herbert Kickl und die FPÖ, und hofft auf Rückenwind durch rechte Wahlerfolge. Wie realistisch ist sein Projekt, die unterschiedlichen Rechtsaußen-Strömungen in Europa zu bündeln?

Der Podcast kann hier angehört werden.

Péter Techet bei der Friedrich-Ebert-Stiftung über die Möglichkeiten nach den ungarischen Wahlen

Am 24. März sprach Péter Techet im Wiener Büro der Friedrich Ebert Stiftung – zusammen mit Ernst Gelegs, ehemaligem ORF-Korrespondenten in Budapest, und Eszter Kováts, Politikwissenschaftlerin – über die ungarischen Parlamentswahlen, die möglichen Aussichten, Péter Magyars Chancen und Programm sowie Orbáns Möglichkeiten, einen Systemwechsel auf legalem Wege zu blockieren.