Péter Techet für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Korruptionsbekämpfung und die neuen Verfassungsrichter in Ungarn

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wurde Péter Techet zu den neuen ungarischen Verfassungsrichtern befragt. Besonders umstritten ist die Nominierung des Antikorruptionskämpfers Miklós Ligeti: Er hatte sich zuvor um den Vorsitz einer neu geschaffenen Antikorruptionsbehörde beworben, war von der Regierung jedoch abgelehnt worden. Mit seiner Nominierung zum Verfassungsrichter entsteht nun der Eindruck, dass Magyar Ligeti aus dem Weg räumen, „wegloben“ wollte.

Statt Ligeti wurde schließlich eine Politologin, Anna Unger, mit dem Vorsitz der Antikorruptionsbehörde betraut. Von ihr sei, so Techet in der FAZ, weniger eine juristische Aufarbeitung der Korruption der vergangenen Jahre zu erwarten als vielmehr eine rein politische Untermauerung der Anti-Orbán-Rhetorik der neuen Regierung. In diesem Sinne bestehe die Gefahr, dass die Behörde nicht der Korruptionsbekämpfung, sondern den parteipolitischen Interessen von Magyar dienen wird.

Der Artikel kann hier gelesen werden: Die Methode Magyar: Wie Ungarns Ministerpräsident den Rechtsstaat umbaut | FAZ

Péter Techet für die Rhein-Neckar-Zeitung über die Parallelen zwischen Tusks Polen und Magyars Ungarn

In einem Interview mit der deutschen Rhein-Neckar-Zeitung spricht Péter Techet über die Gründe für Péter Magyars Wahlerfolg und seine bislang eher theatralische Anti-Orbán-Politik. Statt auf die strafrechtliche Aufarbeitung des früheren Systems oder die Stärkung des parteipolitischen Pluralismus zu setzen, biete Magyar, so Techet, eher nur „politische Show“.

Im Interview geht es außerdem um die Frage, inwiefern Donald Tusk in Polen und Péter Magyar in Ungarn als Hoffnungsträger für Europa gelten können. Techet erläutert, warum Tusk mit einer deutlich schwierigeren verfassungsrechtlichen Ausgangslage konfrontiert sei als Magyar, zugleich aber bereits wesentlich mehr politischen Pluralismus ermöglicht habe.

Das vollständige Interview kann man hier lesen: Nach dem Machtwechsel: Magyar muss Ungarns politisches System neu ordnen und öffnen – Hintergrund Po…

Peter Techet in der Neuen Zürcher Zeitung über Systemwechsel in Ostmitteleuropa

In einem Essay in der Neuen Zürcher Zeitung vergleicht Peter Techet die Systemwechsel in der Slowakei nach Vladimír Mečiar, in Kroatien nach Franjo Tuđman und in Serbien nach Slobodan Milošević – vor dem Hintergrund der Frage, ob und wie ein Systemwechsel in Ungarn nach Viktor Orbán gelingen kann.

Er meint, dass die Rückkehr zu einer liberalen Demokratie einen parteipolitischen Pluralismus erfordert, der in Ungarn derzeit jedoch noch weitgehend fehlt. Somit besteht die Gefahr, dass die liberale Demokratie in Ungarn nicht wie in Kroatien nach Tuđman nachhaltig gesichert werden kann, sondern – wenn auch nicht so drastisch wie in Serbien, aber ähnlich wie in der Slowakei nach 2023 – einen weiteren Rückschritt erleben könnte.

Der Artikel kann hier gelesen werden: In Osteuropa verlieren rechtsnationale Regierungen die Macht – doch nicht immer auf Dauer

Péter Techet for Nikkei (Japan) on reviving V4 Cooperation

In an interview with Japan’s leading business daily Nikkei, Péter Techet discusses how Central European cooperation could gain renewed importance following the change of government in Budapest.

He also explores the possibility of broadening cooperation beyond the existing Visegrád framework, potentially bringing Austria, Slovenia, and Croatia more closely into the picture.

Read the full article here: 中欧4カ国、ハンガリー政権交代で結束 EU域内で影響力拡大

 

Péter Techet bei ORF ZIB2 und ORF Wien über das MCC und die Modul University

In einem Beitrag bei ORF ZIB2 sprach Péter Techet darüber, wie sich die Einstellung des Orbán-nahen Mathias Corvinus Collegium (MCC) in Ungarn auch auf die Modul University in Wien auswirken kann, deren Haupteigentümer bisher das MCC war.

Den Beitrag können Sie hier ansehen: Machtwechsel in Ungarn gefährdet Uni in Österreich – ZIB 2 vom 21.08.2026

Techets Einschätzung wurde auch bei ORF Wien zitiert: Ungewisse Zukunft für Modul University

 

Péter Techet in Le Figaro on dismantling Hungary’s illiberal democracy

The French daily Le Figaro has devoted a two-page analysis to the dismantling of Hungary’s illiberal democracy. The article also quotes Péter Techet, who emphasizes that Magyar certainly has the will and the ability to dismantle Orbán’s regime, but that it remains to be seen what kind of new system could emerge afterwards.

The article can be read here: https://www.lefigaro.fr/international/que-le-feu-purificateur-commence-la-hongrie-de-peter-magyar-ou-la-demolition-methodique-de-l-etat-illiberal-de-viktor-orban-20260819

Péter Techet im Ö1-Morgenjournal über die Errungenschaften der Magyar-Regierung

Im Gespräch im Ö1-Morgenjournal sprach Péter Techet darüber, was die Magyar-Regierung in Ungarn bislang erreicht hatte und warum sich „eine nationale Einheit gegen Orbán“ herauszubilden scheint. Zugleich betonte er, dass das Land langfristig mehr Pluralismus brauche als die Vorherrschaft einer einzigen Partei wie der Tisza-Partei.

Das Interview kann hier nachgehört werden: https://oe1.orf.at/player/20260819/841621/1787116515000

Péter Techet bei den ARD-Tagesthemen über die Rückkehr zur liberalen Demokratie in Ungarn

In einem Gespräch mit Jörg Schönenborn bei den ARD-Tagesthemen sprach Péter Techet – aus Wien zugeschaltet – darüber, wie eine illiberale Demokratie abgebaut werden kann, ob Péter Magyar zu einem zweiten Orbán werden könnte und welche Lehren andere Länder aus dem ungarischen Beispiel ziehen können.

Das Interview kann hier nachgeschaut werden: Peter Techet, Jurist und Historiker, über Gefahren eines Um- und Rückbau des Orbán-Systems

Péter Techet in der ARD-Tagesschau über Péter Magyars bisherige Politik

In einem Bericht der ARD-Tagesschau wurde Péter Techet ebenfalls zu den ersten 100 Tagen der neuen ungarischen Regierung und zu Péter Magyars bisheriger Politik interviewt.

Den Beitrag können Sie hier ansehen: 100 Tagen Magyar – Wo Ungarn mit seinem neuen Regierungschef steht

Péter Techet im ARD-Mittagsmagazin über die ersten 100 Tage der neuen ungarischen Regierung

Im ARD-Mittagsmagazin sprach Péter Techet live darüber, was die neue ungarische Regierung in den ersten 100 Tagen erreicht hat.

Das Video kann hier nachgeschaut werden (im Ausland nicht verfügbar): ARD Mittagsmagazin – alle verfügbaren Videos – jetzt streamen!