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IDM News   Thursday, 21 November 2019

Neuerscheinung: Cross-border cooperation in Central and South East Europe
Cover YSF


Welche Chancen und Risiken bringt grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region mit sich? In der neuesten Ausgabe der Zeitschriftenreihe "Der Donauraum" loten NachwuchswissenschafterInnen im neuen "Donauraum" die Kooperationsmöglichkeiten aus und zeigen in verschiedensten Bereichen - darunter Infrastruktur, Umweltschutz, Arbeitsmarkt und Literatur -  auf, welche Barrieren und Brücken in Mittel- und Südosteuropa vorzufinden sind. Der im Böhlau Verlag erschienene Band versammelt eine Vielzahl an Aspekten gelungener und verhinderter Kooperationen - angefangen von historischen Rekonstruktionen grenzübergreifender AktivistInnen über Fallbeispiel-Analyse zu Integration und Entrepreneurship bis hin zu Bestandsaufnahmen regionaler Disparitäten im Donauraum. 

Bestellung und Abo unter: https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/



http://www.idm.at/publikationen/der-donauraum/der-donauraum-2019
IDM News   Monday, 18 November 2019

IDM Short Insights 3 - Videostatement zu den Massenprotesten in Tschechien 2019



Daniel Martínek analysiert die aktuellen Proteste in Tschechien. Landesweite Demonstrationen setzten 2019 ein klares Signal an die tschechische Regierung von Premier Andrej Babiš (Partei ANO), der eine beispiellose Anhäufung von wirtschaftlicher, medialer und politischer Macht vorgeworfen wird. Hunderttausende DemonstrantInnen fordern den Rücktritt des Premiers sowie ein grundlegendes Umdenken und verstärkte Selbstreflexion der Politik.

IDM Short Insights 3: Revolution revisited. Massenproteste in Tschechien 2019

https://youtu.be/vIEoDGTVTRg

IDM News   Thursday, 05 September 2019

IDM gewinnt Jean Monnet-Projektförderung der EU für 2019-2021 Das IDM-Team freut sich, für das Projekt „From Fictional to Functioning Democracy: Developing Concepts and Strategies for an Inclusive and Participatory Europe (FIFUDEM)“ die beantragte Jean Monnet-Förderung aus dem Erasmus+-Programm der EU Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur gewonnen zu haben. FIFUDEM wird im Zeitraum von 2019 bis 2021 am IDM in Kooperation mit der Danube Rectors’ Conference (DRC) durchgeführt. Über projektbezogene Aktivitäten werden wir demnächst berichten; einen ersten Überblick gewinnen Sie hier: http://www.idm.at/projekte/laufende-projekte/item/fifudem
http://www.idm.at/projekte/laufende-projekte/item/fifudem
IDM News   Thursday, 01 August 2019

IDM Short Insights 2 - Videostatement zum Ergebnis der Parlamentswahl in der Ukraine

Dr. Konstyantyn Polishchuk von der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw und derzeit Stipendiat in memoriam Dr. Teodora Toleva am IDM ordnet die Ergebnisse der vorgezogenen Parlamentswahlen in der Ukraine vom 21. Juli 2019 ein, die erstmals seit dem Ende der Sowjetunion wieder eine Einparteienmehrheit in der Rada ermöglichten. Das eindeutige Ergebnis ist jedoch nicht nur ein deutlicher Vertrauensvorschuss für die Partei von Präsident Selenskyj, sondern auch eine klarer Auftrag an die neue Regierung, die bisher nur schleppend angegangenen, aber dringend nötigen Reformen endlich umzusetzen.

IDM News   Monday, 19 August 2019

Neuerscheinung: Modernizing Europe: Generating Accountability

Sei es der Erfolg populistischer Parteien, der Aufschwung rechtsradikalen Gedankenguts oder Tendenzen der Renationalisierung – mit ihren Beiträgen treffen die AutorInnen der neuesten Ausgabe der IDM-Reihe "Der Donauraum", darunter NachwuchswissenschafterInnen aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Spanien, die wunden Punkte der Europäischen Union. Die Sammlung ist das Ergebnis der 15. DRC Summer School und bietet eine Bandbreite an politischen, sozialen, kulturellen und historischen Problemanalysen gegenwärtiger Entwicklungen. Darüber hinaus stehen Zukunftsvisionen der EU sowie die Rolle regionaler Kooperation im Fokus.
Mit Beiträgen von Antònia Llull, Kristína Kalašová, Daniel Martínek, Sebastian Schäffer, Clinton Nateras Tello, Karen Mirelly Valle Estrada und Zoltán Vörös.
http://www.idm.at/publikationen/der-donauraum/der-donauraum-2018
IDM News   Thursday, 13 June 2019

IDM Short Insights 1 - Videostatement zur aktuellen Lage in der Republik Moldau IDM Short Insights 1 - Videostatement zur aktuellen Lage in der Republik Moldau: https://youtu.be/6yfUzjShObU
IDM-Geschäftsführer Sebastian Schäffer mit einer Einschätzung zur aktuellen Lage in der Republik Moldau, wo am 8. Juni eine dramatische Sitzung des Parlaments stattfand: gegen den Widerstand des Oligarchen Vladimir Plahotniuc wurde eine neue Regierung gebildet und Maia Sandu von einer Koalition aus der pro-russischen Sozialistischen Partei PSRM und dem pro-europäischen ACUM-Block als neue Ministerpräsidentin gewählt. Daraufhin erklärte das Verfassungsgericht Igor Dodon als bisherigen Präsidenten für abgesetzt. Der bisherige Ministerpräsident Pavel Filip wurde zum Interimspräsidenten ernannt, löste das Parlament auf und setzte Neuwahlen an.
IDM News   Wednesday, 10 April 2019

IDM PPS 1/2019: 10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum

10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum //
10 years of Eastern Partnership and parliamentary elections in the Republic of Moldova – prospects and recommendations for the Danube Region

Sebastian Schäffer/Sergiu Musteață

[English version below]
Um die sechs Länder in der gemeinsamen Nachbarschaft mit der Russischen Föderation – Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine – an die Europäische Union anzunähern, startete im Mai 2009 die Östliche Partnerschaft (ÖP). Als östliche Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) traf diese Initiative damals weitgehend auf Skepsis. Seitdem sind einige Veränderungen angestoßen worden, jedoch nicht zwangsläufig in die Richtung, die Brüssel beabsichtigt hatte. Die mangelnde Antizipation damit einhergehender Konsequenzen auf Seiten der EU-Mitgliedstaaten sowie die teilweise widersprüchlichen Standpunkte gegenüber Moskau sowie auch die Fähigkeit des Kremls, die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zu nutzen, haben unter anderem zur Annexion der Krim geführt. Darüber hinaus haben die Konflikte in der Region zugenommen und die EU-Russland Beziehungen befinden sich auf einem historischen Tiefstand. Die Schuld liegt aber nicht nur bei den externen Akteuren, auch die Zielländer der ÖP haben selbst zu dieser Entwicklung beigetragen. So wandelte sich der einstige Musterschüler, die Republik Moldau, in ein Land, das politisch und gesellschaftlich feststeckt – international zwischen der ÖP und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und im Inland zwischen einem Oligarchen mit einer pro-europäischen Fassade und einem pro-russischen Präsidenten. Nach der Parlamentswahl scheint es momentan keine Möglichkeit zur Regierungsbildung zu geben. Ironischerweise ereignete sich der „Diebstahl des Jahrhunderts“, bei dem 2014 eine Milliarde Dollar aus drei moldauischen Banken unter immer noch ungeklärten Umständen verschwand, ausgerechnet im selben Jahr, als Chişinău erfolgreich die Visafreiheit seiner BürgerInnen mit der EU ausgehandelt hatte. In der benachbarten Ukraine sterben fünf Jahre nach der Revolution der Würde im Osten des Landes immer noch Menschen, was nicht ohne politische Folgen bleiben kann. Die Enttäuschung über den Mangel an Reformen führte dazu, dass ein Fernsehschauspieler in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen die meisten Stimmen erhielt. Die EU, die sich viel zu sehr mit sich selbst und den scheinbar endlosen Diskussionen über den Brexit beschäftigt, vernachlässigt zunehmend ihre Nachbarschaft. Wenn sich die Umstände wie auch Prioritätensetzung auf Seiten aller involvierten Akteure nicht ändern, droht die Annäherung der ÖP-Zielländer an die EU in den kommenden zehn Jahren endgültig zu scheitern.
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The Eastern Partnership (EaP) was met with scepticism when it was launched as the Eastern dimension of the European Neighbourhood Policy (ENP) in May 2009, aimed at fostering approximation to the EU of the six countries Armenia, Azerbaijan, Belarus, Georgia, Moldova and Ukraine in the shared neighbourhood with the Russian Federation. Since then, many things have changed, but not necessarily in the direction that Brussels has intended. The lack of anticipation of consequences from the side of the EU member states as well as their contradicting approaches towards Moscow and the ability of the Kremlin to use opportunities arising from this, led, among other things, to the annexation of Crimea. In addition, conflict in the region has increased and EU-Russia relations are at a historic low. However, the blame does not fall on external actors alone; the countries themselves have also contributed to this development. Moldova has transformed from a front-runner of the EaP into a country that is politically and socially stuck: internationally between the EaP and the Eurasian Economic Union (EAEU) and domestically between an oligarch with a pro-European façade and a pro-Russian president. Following the parliamentary election, there doesn’t seem to be an option for forming a new government. Ironically, the “theft of the century” in which one billion dollars from three Moldovan banks disappeared in 2014 under circumstances that remain unclear, happened when a visa-free regime had been concluded with the EU. In Ukraine, five years after the Revolution of Dignity, people in the Eastern part of the country continue to die, and disappointment about missing reforms has led to a television actor getting the most votes in the first round of the presidential elections. The EU, which has been much too occupied with itself and with the seemingly never-ending discussions about Brexit, has neglected its neighbourhood in the last couple of years. If the conditions and priorities from all actors involved do not change, the next decade for the EaP is in danger of losing its ability to bring its target countries closer to the EU.

http://www.idm.at/publikationen/idmpps/item/idm-policy-paper-series-1-2019
IDM News   Monday, 25 March 2019

Dr. Erhard Busek im Gespräch über "100 years of the Austrian Republic – Lessons and Outlook from a European Perspective" Am 12. März diskutierte Dr. Erhard BUSEK am Budapester Institute for Foreign Affairs and Trade mit Botschafter Dr. Ferdinand TRAUTTMANSDORFF, Leiter des Lehrstuhls für Diplomatie I der Andrássy Universität Budapest, und Dr. Gergely ROMSICS vom Institut für Geschichte der Ungarischen Akademie der Wissenschaften über "100 years of the Austrian Republic – Lessons and Outlook from a European Perspective".
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