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IDM News   Thursday, 05 September 2019

IDM gewinnt Jean Monnet-Projektförderung der EU für 2019-2021 Das IDM-Team freut sich, für das Projekt „From Fictional to Functioning Democracy: Developing Concepts and Strategies for an Inclusive and Participatory Europe (FIFUDEM)“ die beantragte Jean Monnet-Förderung aus dem Erasmus+-Programm der EU Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur gewonnen zu haben. FIFUDEM wird im Zeitraum von 2019 bis 2021 am IDM in Kooperation mit der Danube Rectors’ Conference (DRC) durchgeführt. Über projektbezogene Aktivitäten werden wir demnächst berichten; einen ersten Überblick gewinnen Sie hier: http://www.idm.at/projekte/laufende-projekte/item/fifudem
http://www.idm.at/projekte/laufende-projekte/item/fifudem
IDM News   Wednesday, 28 August 2019

Anmeldung zum neuen Universitätslehrgang Interdisziplinäre Balkanstudien (MA/AE) weiterhin möglich! Am 7. Oktober 2019 startet der neu konzipierte Universitätslehrgang "Interdisziplinäre Balkanstudien" an der Donau-Universität Krems. ANMELDUNGEN sind weiterhin möglich!

Der Universitätslehrgang „Interdisziplinäre Balkanstudien“ bietet Studierenden eine fundierte, praxisnahe und stets den aktuellen Entwicklungen Rechnung tragende interdisziplinäre Weiterbildung mit dem Ziel, ein umfassendes Verständnis und Wissen über den Balkanraum zu erlangen. 

Der inhaltliche Fokus liegt dabei einerseits in der Geschichte und Kultur der Balkanregion, der gesellschaftlichen Struktur, dem sozialen Wandel, den Medien als auch im Bildungsbereich in Südosteuropa. Einen weiteren Kernbereich nehmen die politischen Systeme der Balkanstaaten sowie die Europäische Union und deren Beziehung zu den Staaten Südosteuropas ein. Besondere Berücksichtigung findet auch die Entwicklung der Wirtschaft und von Unternehmen am Balkan einschließlich der Rolle von Auslandsinvestitionen und Investorenschutz. Daneben bilden Module zu den Rechtssystemen sowie dem Stand und der Entwicklung von Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Menschenrechten am Balkan einen Schwerpunkt.

Weitere Informationen und Anmeldung zu dem Universitätslehrgang finden Sie auf der Webseite www.donau-uni.ac.at/balkanstudien.

Der ULG "Interdisziplinäre Balkanstudien" wurde vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) gegründet und später mit der Universität Wien zum ULG "Interdisziplinäre Balkanstudien" weiter entwickelt. Von 2007 bis 2017 konnte man sich an der Universität Wien im Rahmen eines zweijährigen postgradualen Studiums zur Spezialistin/zum Spezialisten für die Balkan-Region ausbilden lassen und den akademischen Grad MA - Master of Arts (Balkan Studies) erwerben.

Es handelte sich um ein im deutschsprachigen Raum einmaliges Weiterbildungsangebot, das ein fächer­übergreifendes Wissen über die Region vermittelte.
IDM News   Monday, 19 August 2019

Neuerscheinung: Modernizing Europe: Generating Accountability

Sei es der Erfolg populistischer Parteien, der Aufschwung rechtsradikalen Gedankenguts oder Tendenzen der Renationalisierung – mit ihren Beiträgen treffen die AutorInnen der neuesten Ausgabe der IDM-Reihe "Der Donauraum", darunter NachwuchswissenschafterInnen aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Spanien, die wunden Punkte der Europäischen Union. Die Sammlung ist das Ergebnis der 15. DRC Summer School und bietet eine Bandbreite an politischen, sozialen, kulturellen und historischen Problemanalysen gegenwärtiger Entwicklungen. Darüber hinaus stehen Zukunftsvisionen der EU sowie die Rolle regionaler Kooperation im Fokus.
Mit Beiträgen von Antònia Llull, Kristína Kalašová, Daniel Martínek, Sebastian Schäffer, Clinton Nateras Tello, Karen Mirelly Valle Estrada und Zoltán Vörös.
http://www.idm.at/publikationen/der-donauraum/der-donauraum-2018
IDM News   Thursday, 01 August 2019

IDM Short Insights 2 - Videostatement zum Ergebnis der Parlamentswahl in der Ukraine

Dr. Konstyantyn Polishchuk von der Nationalen Iwan-Franko-Universität Lwiw und derzeit Stipendiat in memoriam Dr. Teodora Toleva am IDM ordnet die Ergebnisse der vorgezogenen Parlamentswahlen in der Ukraine vom 21. Juli 2019 ein, die erstmals seit dem Ende der Sowjetunion wieder eine Einparteienmehrheit in der Rada ermöglichten. Das eindeutige Ergebnis ist jedoch nicht nur ein deutlicher Vertrauensvorschuss für die Partei von Präsident Selenskyj, sondern auch eine klarer Auftrag an die neue Regierung, die bisher nur schleppend angegangenen, aber dringend nötigen Reformen endlich umzusetzen.

IDM News   Wednesday, 26 June 2019

Neuerscheinung: Katastrophenschutz im Donauraum

Katastrophenschutz im Donauraum

Die neueste Ausgabe der IDM-Publikation Info Europa (2/2019) erschien am Donnerstag, den 27. Juni 2019 als Beilage zur Tageszeitung "Die Presse". Das Themenheft ist ab sofort im Abonnement sowie als Einzelheft erhältlich. IDM-Mitglieder erhalten alle Ausgaben der Publikation kostenlos zugeschickt.

http://www.idm.at/publikationen/info-europa/info-europa-2019/item/info-europa-2019
IDM News   Thursday, 13 June 2019

IDM Short Insights 1 - Videostatement zur aktuellen Lage in der Republik Moldau IDM Short Insights 1 - Videostatement zur aktuellen Lage in der Republik Moldau: https://youtu.be/6yfUzjShObU
IDM-Geschäftsführer Sebastian Schäffer mit einer Einschätzung zur aktuellen Lage in der Republik Moldau, wo am 8. Juni eine dramatische Sitzung des Parlaments stattfand: gegen den Widerstand des Oligarchen Vladimir Plahotniuc wurde eine neue Regierung gebildet und Maia Sandu von einer Koalition aus der pro-russischen Sozialistischen Partei PSRM und dem pro-europäischen ACUM-Block als neue Ministerpräsidentin gewählt. Daraufhin erklärte das Verfassungsgericht Igor Dodon als bisherigen Präsidenten für abgesetzt. Der bisherige Ministerpräsident Pavel Filip wurde zum Interimspräsidenten ernannt, löste das Parlament auf und setzte Neuwahlen an.
IDM News   Wednesday, 10 April 2019

IDM PPS 1/2019: 10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum

10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum //
10 years of Eastern Partnership and parliamentary elections in the Republic of Moldova – prospects and recommendations for the Danube Region

Sebastian Schäffer/Sergiu Musteață

[English version below]
Um die sechs Länder in der gemeinsamen Nachbarschaft mit der Russischen Föderation – Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine – an die Europäische Union anzunähern, startete im Mai 2009 die Östliche Partnerschaft (ÖP). Als östliche Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) traf diese Initiative damals weitgehend auf Skepsis. Seitdem sind einige Veränderungen angestoßen worden, jedoch nicht zwangsläufig in die Richtung, die Brüssel beabsichtigt hatte. Die mangelnde Antizipation damit einhergehender Konsequenzen auf Seiten der EU-Mitgliedstaaten sowie die teilweise widersprüchlichen Standpunkte gegenüber Moskau sowie auch die Fähigkeit des Kremls, die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zu nutzen, haben unter anderem zur Annexion der Krim geführt. Darüber hinaus haben die Konflikte in der Region zugenommen und die EU-Russland Beziehungen befinden sich auf einem historischen Tiefstand. Die Schuld liegt aber nicht nur bei den externen Akteuren, auch die Zielländer der ÖP haben selbst zu dieser Entwicklung beigetragen. So wandelte sich der einstige Musterschüler, die Republik Moldau, in ein Land, das politisch und gesellschaftlich feststeckt – international zwischen der ÖP und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und im Inland zwischen einem Oligarchen mit einer pro-europäischen Fassade und einem pro-russischen Präsidenten. Nach der Parlamentswahl scheint es momentan keine Möglichkeit zur Regierungsbildung zu geben. Ironischerweise ereignete sich der „Diebstahl des Jahrhunderts“, bei dem 2014 eine Milliarde Dollar aus drei moldauischen Banken unter immer noch ungeklärten Umständen verschwand, ausgerechnet im selben Jahr, als Chişinău erfolgreich die Visafreiheit seiner BürgerInnen mit der EU ausgehandelt hatte. In der benachbarten Ukraine sterben fünf Jahre nach der Revolution der Würde im Osten des Landes immer noch Menschen, was nicht ohne politische Folgen bleiben kann. Die Enttäuschung über den Mangel an Reformen führte dazu, dass ein Fernsehschauspieler in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen die meisten Stimmen erhielt. Die EU, die sich viel zu sehr mit sich selbst und den scheinbar endlosen Diskussionen über den Brexit beschäftigt, vernachlässigt zunehmend ihre Nachbarschaft. Wenn sich die Umstände wie auch Prioritätensetzung auf Seiten aller involvierten Akteure nicht ändern, droht die Annäherung der ÖP-Zielländer an die EU in den kommenden zehn Jahren endgültig zu scheitern.
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The Eastern Partnership (EaP) was met with scepticism when it was launched as the Eastern dimension of the European Neighbourhood Policy (ENP) in May 2009, aimed at fostering approximation to the EU of the six countries Armenia, Azerbaijan, Belarus, Georgia, Moldova and Ukraine in the shared neighbourhood with the Russian Federation. Since then, many things have changed, but not necessarily in the direction that Brussels has intended. The lack of anticipation of consequences from the side of the EU member states as well as their contradicting approaches towards Moscow and the ability of the Kremlin to use opportunities arising from this, led, among other things, to the annexation of Crimea. In addition, conflict in the region has increased and EU-Russia relations are at a historic low. However, the blame does not fall on external actors alone; the countries themselves have also contributed to this development. Moldova has transformed from a front-runner of the EaP into a country that is politically and socially stuck: internationally between the EaP and the Eurasian Economic Union (EAEU) and domestically between an oligarch with a pro-European façade and a pro-Russian president. Following the parliamentary election, there doesn’t seem to be an option for forming a new government. Ironically, the “theft of the century” in which one billion dollars from three Moldovan banks disappeared in 2014 under circumstances that remain unclear, happened when a visa-free regime had been concluded with the EU. In Ukraine, five years after the Revolution of Dignity, people in the Eastern part of the country continue to die, and disappointment about missing reforms has led to a television actor getting the most votes in the first round of the presidential elections. The EU, which has been much too occupied with itself and with the seemingly never-ending discussions about Brexit, has neglected its neighbourhood in the last couple of years. If the conditions and priorities from all actors involved do not change, the next decade for the EaP is in danger of losing its ability to bring its target countries closer to the EU.

http://www.idm.at/publikationen/idmpps/item/idm-policy-paper-series-1-2019
IDM News   Monday, 25 March 2019

Dr. Erhard Busek im Gespräch über "100 years of the Austrian Republic – Lessons and Outlook from a European Perspective" Am 12. März diskutierte Dr. Erhard BUSEK am Budapester Institute for Foreign Affairs and Trade mit Botschafter Dr. Ferdinand TRAUTTMANSDORFF, Leiter des Lehrstuhls für Diplomatie I der Andrássy Universität Budapest, und Dr. Gergely ROMSICS vom Institut für Geschichte der Ungarischen Akademie der Wissenschaften über "100 years of the Austrian Republic – Lessons and Outlook from a European Perspective".
IDM News   Monday, 01 April 2019

Neue Geschäftsführung für das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)

Neue Geschäftsführung für das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)

Sebastian Schäffer und Silvia Nadjivan bilden die neue Doppelspitze des Wiener Forschungsinstituts mit Schwerpunkt Mittel- und Südosteuropa. Der bisherige Geschäftsführer Georg Krauchenberg legt auf eigenen Wunsch seine Funktion zurück.

1.04.2019 Wien | Die beiden langjährigen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des IDM, Mag. Sebastian Schäffer, MA und Mag. Dr. Silvia Nadjivan, bilden künftig die neue Geschäftsführung des IDM. Das außeruniversitäre Forschungsinstitut mit Sitz in Wien wird seit 1995 vom ehemaligen Vizekanzler Dr. Erhard Busek, dem Vorsitzenden des gleichnamigen Vereins, geleitet.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit der neuen Doppelspitze weiterhin die IDM-Expertise in der Region sichern und darüber hinaus auf die bestehenden Erfahrungen in den Aufgabenfeldern unseres Instituts aufbauen“, so Erhard Busek anlässlich des personellen Wechsels. Die Geschäftsführung übernimmt der ausgewiesene Experte für Europäische Integration und Nachbarschaftspolitik, Sebastian Schäffer. Silvia Nadjivan steht ihm mit fundierter Expertise zu den Transformationsprozessen der Westbalkanländer als Stellvertreterin zur Seite.

Auf eigenen Wunsch beendete der ehemalige Handelsrat der Wirtschaftskammer Mag. Georg Krauchenberg seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Instituts. „Seit April 2017 hat Georg Krauchenberg mit seinem Wissens- und Erfahrungsschatz dem Institut neue Impulse gegeben. Wir bedanken uns für sein Engagement und freuen uns, dass er dem IDM als Generalsekretär erhalten bleibt“, erklärt die neue Geschäftsführung. In dieser Funktion wird Georg Krauchenberg unter anderem auch das erfolgreiche Format der JournalistInnenreisen in die Zielländer des Instituts weiterhin betreuen.

Komplexe Zusammenhänge sichtbar machen

Die neue IDM-Spitze hat sich zum Ziel gesetzt, das Profil des traditionsreichen Instituts auch außerhalb des bestehenden Netzwerkes zu schärfen. Durch verschiedene Veranstaltungs- und Publikationsformate soll verstärkt eine breite Öffentlichkeit mit fundierten Kenntnissen zu den Ländern Mittel- und Südosteuropas erreicht werden. Zielgruppengerechtere Kommunikation und eine forcierte Kooperation mit PartnerInnen und SponsorInnen stehen hier im Zentrum. Das Institut begleitet das Wahljahr 2019 sowie aktuelle Entwicklungen in den Zielländern mit mehreren Diskussionsveranstaltungen, Seminaren und Veröffentlichungen.

„Mit unseren vielfältigen Aktivitäten wollen wir den Nährboden für mehr grenzübergreifende Kooperation in Europa schaffen. Es geht uns vor allem darum, verlässliche Expertise zu bieten, Wissen zur Region zu vermitteln und damit den Dialog zu stärken“, erklärt Sebastian Schäffer.

„Gerade in turbulenten, zumal krisenhaften Zeiten soll der öffentliche Diskurs nicht durch Angst und Abschottung geprägt, sondern mit fundierten Informationen gefüllt sein. Was das IDM seit Jahrzehnten ausmacht, ist der differenzierte Blick auf den Donauraum – mit all den Widersprüchen, Herausforderungen und Potenzialen“, ergänzt Silvia Nadjivan. Dem neuen Slogan des Instituts „European perspectives - Regional actions” folgend, setzt das IDM seine Schwerpunkte künftig verstärkt auf Fragen zur Zukunft der Europäischen Union mit besonderem Fokus auf Mittel- und Südosteuropa. „Dabei ist uns wichtig, die komplexen politischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenhänge dieser Region im europäischen Kontext sichtbar zu machen“, betont die neue Geschäftsführung.

http://www.idm.at/images/News/PA_neueGF_01042019.pdf
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