logo web
IDM News   Monday, 14 March 2022

Nachruf: Trauer um einen großen (Mittel)Europäer
Trauer um einen großen (Mittel)Europäer
Das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) trauert um seinen Vorstandsvorsitzenden, Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek. Wie seine Familie am Montag bekannt gegeben hat, ist dieser in der Nacht vom 13. auf den 14. März 2022 verstorben. Diese Nachricht erfüllt uns mit tiefer Trauer. Ein Nachruf.
Als uns die Nachricht vom Ableben Erhard Buseks am Institut erreichte, war die erste Reaktion vieler KollegInnen ähnlich: Zuerst Sprachlosigkeit, dann der schnelle Gedanke: Ausgerechnet jetzt, wenn in Mitteleuropa die Bomben fallen! Erhard Busek hatte sich vom Kriegsausbruch in der Ukraine im Februar 2022 tief betroffen gezeigt. Die Nachrichten und Bilder aus Kyjiw, Lwiw, Mariupol und anderen Städten ließen bei ihm, der am 25. März 1941 in Wien geboren wurde, Kindheitserinnerungen der Nachkriegszeit wach werden. Frieden und Stabilität auf dem europäischen Kontinent bildete zeit seines Lebens eine Maxime, die er in all seinen Funktionen und Tätigkeiten nicht aus den Augen verlor. Sei es als Politiker, Intellektueller, Osteuropa- und Balkan-Kenner sowie in seinem vielfältigen kulturellen und gesellschaftspolitischen Engagement, etwa als ehemaliger Präsident des Europäischen Forum Alpbach, dem er bis zuletzt als engagierter Ehrenpräsident treu blieb.
Politische Laufbahn
Busek besuchte das humanistische Bundesgymnasium Wien XIX und legte 1959 mit Auszeichnung die Matura ab. Sein anschließendes Studium der Rechtswissenschaften, das er auch als Werkstudent absolvierte, schloss er 1963 mit der Promotion zum Dr. jur. ab. Seine politische Laufbahn begann Busek 1964 als Zweiter Klubsekretär der Österreichischen Volkspartei (ÖVP). 1968 wechselte er in die Bundesleitung des Österreichischen Wirtschaftsbundes, war ab 1969 dessen stellvertretender Generalsekretär und 1972-1976 dessen Generalsekretär. Ab 1975 saß er für die ÖVP im Nationalrat und wurde im selben Jahr zum neuen Generalsekretär der Partei bestellt. Er gab dieses Amt ein Jahr später wieder ab, nachdem er zum Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei gewählt worden war. Seit 1976 war Busek auch Stadtrat in Wien und wurde Vizebürgermeister im Wiener Rathaus. Um sich ganz seiner kommunalpolitischen Arbeit widmen zu können, legte er 1978 sein Nationalratsmandat nieder. Im Februar 1980 wurde Busek stellvertretender Bundesparteiobmann der ÖVP, im Mai 1981 rückte er außerdem in das Präsidium des ÖVP-Wirtschaftsbundes ein.
Busek engagierte sich darüber hinaus in vielen Politikfeldern, unter anderem in der Umwelt- sowie Bildungs- und Gesundheitspolitik und weiterhin als glänzender Kenner der Mittel- und Osteuropa-Politik. 1989 erhielt Busek das Amt des Wissenschaftsministers und 1991 das des Vizekanzlers. Als Wissenschaftsminister strebte Busek 1992 mit dem umstrittenen Entwurf für ein neues Universitätsorganisationsgesetz (UOG) und einer Studienreform die “Emanzipation der Universitäten weg von der jahrhundertealten Tradition der Regelungssucht in diesem Bereich" an. 1994-1995 übernahm er die Funktion des Ministers für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten.
Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung nahm Busek zunächst seine Arbeit im Nationalrat wieder auf, legte das Mandat aber bereits im Juli 1995 wieder nieder. Eine neue Aufgabe abseits der aktuellen Tagespolitik fand er am Wiener „Institut für den Donauraum und Mitteleuropa", dessen Vorsitzender er war. Sein Büro in der Hahngasse im 9. Bezirk war bis zuletzt nicht nur Treffpunkt für internationale politische Gäste und JournalistInnen aus der Region, sondern auch für Ratsuchende und all jene, die Expertise und Kontakte in Ost-, Mittel- und Südosteuropa suchten. Vor allem war das Büro dank der herzlichen Gastfreundschaft von Buseks Assistentin und langjähriger Mitarbeiterin Gabriele Buchinger immer ein Ort der offenen Türen und Gespräche.
Grenzenloses Engagement für Ost-, Mittel- und Südosteuropa
Schon in den 1960er Jahren reiste Erhard Busek in die Länder hinter dem Eisernen Vorhang, um sich sein eigenes Bild von den dortigen politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen zu machen. Er unterhielt Beziehungen zur Opposition des Prager Frühlings 1968 in der Tschechoslowakei, war Mitglied der DissidentInnenbewegung „Charta 77“ und auch privat eng vernetzt mit Bürgerbewegungen und oppositionellen Gruppen im ehemaligen Ostblock. Nach 1989 genoss Busek daher großes Vertrauen bei den neuen politischen Verantwortlichen. Im Dezember 1996 wurde er zum Koordinator der im Dayton-Abkommen vorgesehenen „Southeast European Cooperative Initiative“ (SECI) ernannt und übernahm damit die Förderung einer grenzüberschreitenden Wirtschaftskooperation von zehn Balkan-Staaten. 
Im März 2000 wurde er zum „Regierungsbeauftragten für die EU-Erweiterung“ ernannt. Buseks Aufgabe bestand darin, zum einen den Beitrittskandidaten die österreichischen Positionen zu vermitteln und zum anderen in Österreich um Verständnis für die Aspiranten zu werben. Ab Jänner 2001 war er als „Koordinator für den internationalen Stabilitätspakt für Südosteuropa“ (heute: Regionale Kooperationsrat - RCC) aktiv daran beteiligt, die nach den Bürgerkriegen zerrütteten Länder beim Wiederaufbau zu unterstützen.
Über die Politik hinaus wirkte er neben mehreren Aktivitäten in der Wirtschaft, u.a. als Präsident des Vienna Economic Forum (2005-2016), auch vielfach im Hochschulbereich, etwa als Rektor der neu gegründeten Fachhochschule Salzburg (2004-2011), als Lehrender an der TU Wien sowie als Gastprofessor an der Duke University in North Carolina, USA. 2008 erhielt er die Jean Monnet Professur ad personam, die er an der Fachhochschule Salzburg und Universität Graz ausübte. Die Hochschullandschaft Südosteuropas war ihm ein besonderes Anliegen, weshalb der frühere Wissenschaftsminister als Vorsitzender des Supervisory Boards der „IEDC-Bled School of Management” in Slowenien und als Patron beim Center for Advanced Studies Southeast Europe (CAS SEE) in Rijeka die akademische Ausbildung in der Region weiter vorantrieb. Dazu zählt auch der durch das IDM und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung seit 2011 vergebene Danubius Award, der seit 2014 auch durch die Danubius Young Scientist Awards ergänzt wird.
Die Förderung der gemeinsamen Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte galten Busek ebenso als zentrales Anliegen, wie die Versöhnung am Westbalkan. Von 2008 bis 2018 war er zudem Vorsitzender des Universitätsrates der Medizinischen Universität Wien und danach Mitglied des Supervisory Boards der MUW. Als großer Kulturliebhaber engagierte sich Busek unter anderem als Präsident des Gustav-Mahler-Jugendorchesters, Präsident des Kammermusikfestes Lockenhaus und Vizepräsident der Gottfried-von-Einem-Stiftung.
Abschied von einem Vorbild und Freund
Als IDM-Vorsitzender war es ihm ein großes Anliegen, „kein Think Tank, sondern ein Do-Tank zu sein“. Zu den jüngeren Zeugnissen seiner Rolle als kritischer Vordenker, Mahner und Tabu-Brecher zählt u.a. auch sein 2021 gemeinsam mit IDM-Geschäftsführer Sebastian Schäffer vorgelegtes Buch „Balkan nach Europa – sofort!“, in dem die beiden einen möglichst raschen EU-Beitritt der Westbalkan-Länder fordern.  
Es ist die Kombination aus umfassendem Wissen, seinem engmaschigen Netzwerk, seine Liebe zur Region und seine fundierte Erfahrung, die Buseks preisgekrönten und nachhaltigen Beitrag für die Region so einzigartig macht. Mit seinem Tod verlieren wir einen engagierten Vertreter der Idee eines geeinten Mitteleuropas, einen Donau-Enthusiasten und bis zuletzt aktiven Europäer. Sein unnachgiebiges Engagement für gegenseitiges Verständnis, Dialogbereitschaft und seine nie endende Neugierde und Offenheit für die Menschen und ihre Anliegen im Donauraum werden uns auch weiterhin bei unseren Aktivitäten richtungsweisend sein.
Lieber Dr. Busek, lieber Erhard, vielen Dank für dein langjähriges, unglaublich energiegeladenes Wirken, deine Inspiration, deinen Humor und deine Neugierde, die dir trotz aller Höhen und Tiefen in der Region und im Leben nie abhandengekommen sind! Du wirst uns und vielen anderen als Verfechter regionaler Zusammenarbeit ein Vorbild bleiben.
 

Ehrungen und Auszeichnungen 
Ehrendoktorate der Universitäten Krakau, Bratislava, Czernowitz, Rousse, Brasov, Liberec (2003), Webster-St. Louis University in Wien, IEDC - Bled School of Management, Wien (2008), Universität Prishtina (2009) und Eötvös Loránd University Budapest (2015), Marmara Group Foundation Medal of Honor (2015), Ukrainian Free University in München (2016)
Ehrenprofessor der Universität Rijeka (2021)
Auszeichnungen:
·      Commendatore all’Ordine al Merito della Repubblica Italiana (OMRI) (5.01.1980)
·      Ehrensenator der Universität für Bodenkultur Wien, TU Wien, Universität Innsbruck, Medizinischen Universität Innsbruck
·      Bulgarisches Verdienstkreuz
·      „Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien mit dem Stern“
·      Kroatisch-Österreichischen Gesellschaft Zagreb (2000)
·      Ehrenzeichen „Für Verdienste um die Polnische Kultur“ (2003)
·      „Große Tiroler Adler-Orden“ (2004)
·      „Corvinus-Preis“ des Europainstitutes Budapest (2005)
·      "Große Kreuz des Heiligen Sylvester", das von Papst Johannes Paul II. verliehen wurde (2005)
·      „Julius Raab Medaille in Gold” des Österreichischen Wirtschaftsbundes (2006)
·      „Pax Mercuria Sympathia“ (2008)
·      „Dr. Elemer Hantos Prize“ (2009)
·      Ehrensenator der Medizinischen Universität Innsbruck (2009)
·      „Goldenes Ehrenzeichen der Gemeinde Alpbach“ (2009)
·      „The European Speech of the Year“ from the European Movement Croatia in Zagreb (2009)
·      „Orden des Weißen Doppelkreuzes 2. Klasse für besondere Verdienste um die Entwicklung der Beziehungen zwischen der Slowakischen Republik und der Republik Österreich und die Verbreitung des guten Namens der Slowakischen Republik im Ausland" (2011)
·      "The Merit Award of the Romanian Academy" (2012)
·      „Ehrenzeichens des Landes Salzburg“ (2012)
·      „Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Alpbach“ (2012)
·      „Goldenes Kaffeesiederkännchen“ (2012)
·      „Goldenes Ehrenzeichens des Landes Steiermark“ (2013)
·      „Goldene Eule“ in der Kategorie: Freund Polens und der Polen (2014)
·      "Freiheits-Rings" der FEK - Fördergesellschaft für Europäische Kommunikation (2015)
·      „Großes Ehrenzeichen der Ärztekammer Wien“ (2016)
·      „Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Lockenhaus“ (2016)
·      „Donauland- Sachbuchpreis 2016“ (2016)
·      „Großes Ehrenzeichen des Landes Burgenland“ (2017)
·      „Großes Ehrenzeichen der Ärztekammer Wien“ (2018)
·      „Ehrensenator der Medizinischen Universität Wien“ (2019)
·      "Fürst-Branimir-Orden mit Halsband" aus Kroatien (2021)
 
 
IDM News   Wednesday, 16 March 2022

Sebastian Schäffer über den Krieg in der Ukraine für ORFIII
Sebastian Schäffer über den Ukraine-Krieg für ORFIII
 
ORFIII 16.03.2022

Die Ministerpräsidenten aus Polen, Tschechien und Slowenien reisten nach Kyjiw. Im ORFIII diskutierte Sebastian Schäffer welches Signal sie damit senden, ob der Vorschlag einer "Friedens-Mission" umsetzbar ist sowie weitere Fragen zum Krieg in der Ukraine & die Konsequenzen für CEE. Das Gespräch ist hier abrufbar.


Wenn Sie mehr über die Situation in der Ukraine erfahren wollen, sehen Sie sich unser IDM Ukraine-Dossier an.

IDM News   Monday, 14 March 2022

Stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführung zum Tod Erhard Buseks

Wir trauern um Erhard Busek

Das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) trauert um seinen Vorstandsvorsitzenden, Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek. Wie seine Familie bekannt gegeben hat, ist dieser in der Nacht vom 13. auf den 14. März 2022 verstorben. Die Mitglieder des Vorstandes, die Geschäftsführung sowie die KollegInnen des IDM-Teams sind von tiefer Trauer erfüllt. Seiner Familie, seinen FreundInnen und Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl.

 

Erhard Busek begleitete die Aktivitäten des IDM seit 1995 als dessen Vorstandsvorsitzender. Als leidenschaftlicher (Mittel)Europäer war es seine tiefe Überzeugung, die politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung Osteuropas zu fördern, insbesondere hinsichtlich der Förderung regionaler Zusammenarbeit und Europäischen Integration. Bereits vor 1989 reiste der 1941 gebürtige Wiener in die Länder hinter dem Eisernen Vorhang, um dort Beziehungen zu Regime-KritikerInnen und oppositionellen Gruppen zu pflegen. Dadurch gewann er nachhaltiges Vertrauen der neuen politischen Eliten in der Region nach der Wende und etablierte sich als mutiger und neugieriger Überschreiter von Grenzen und exzellenter Kenner Mittelost- und Südosteuropas. Das IDM-Team widmet Erhard Busek und seinem umfassenden und vielseitigen Wirken einen Nachruf.

Vorübergehender Vorsitz

Den temporären Vorstandsvorsitz des vereinsbasierten Instituts übernehmen Buseks Stellvertreter Rektor Mag. Friedrich Faulhammer und Dipl.-Ing. Rudolf Schicker. In ihren Statements würdigen sie Buseks langjährigen Beitrag für das IDM und die Region: 

„Noch zu Zeiten des Eisernen Vorhangs knüpfte Erhard Busek Kontakte zu VertreterInnen der ehemaligen Ostblockländer, mit denen er nach dem Jahr der Wende, 1989, daran arbeitete, das Gemeinsame über das Trennende im Donauraum zu stellen, was unter anderem auch in seine Tätigkeit als Regierungsbeauftragter für die EU-Erweiterung von 2000 bis 2002 einfloss. Als Bundesminister für Wissenschaft und Forschung leistete er überdies wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung der Hochschullandschaft Österreichs, etwa indem er den Universitäten mehr Autonomie durch das neue Universitätsorganisationsgesetz brachte. Sein bis zuletzt großes Interesse am Wissenschaftsstandort Österreich zeigte er, indem er im hochschulpolitischen Diskurs stets klar und unmissverständlich Position bezog.“  – Mag. Friedrich Faulhammer, stellvertretender Vorsitzender des IDM.

„Tief erschüttert muss ich das Ableben von Erhard Busek zur Kenntnis nehmen. Ein vor Kreativität, Witz und Intellekt sprühender, hochpolitischer Mensch hat uns verlassen. Unvergessen bleiben seine bunten Vögel für Wien, seine Weltoffenheit, Zuneigung zu Kultur und Kunst sowie sein unermüdliches Eintreten für Verständnis und Integration der mittel- und osteuropäischen Staaten. Die Menschen in Mitteleuropa verlieren damit eine wesentliche Stütze. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.“

– Dipl.-Ing. Rudolf Schicker, stellvertretender Vorsitzender des IDM. 

Auch Mag. Sebastian Schäffer, MA, Geschäftsführer des IDM, äußert sein tiefes Bedauern:

„Es war ein großes Privileg mit Erhard Busek in den vergangenen Jahren so eng zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe von kaum einer anderen Person mehr gelernt und bewunderte stets seine Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen. Seine inspirierende Kritik sowie sein freundschaftlicher Rat werden mir fehlen, aber gleichzeitig Ansporn für die weitere Tätigkeit am IDM bleiben.“

Die Mitglieder des Vorstandes, die Geschäftsführung sowie die KollegInnen des IDM-Teams sprechen seiner Familie, seinen FreundInnen und Angehörigen ihre tiefempfundene Anteilnahme aus. 

 

Kondolenzschreiben

Kondolenzschreiben richten Sie bitte an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder an Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Hahngasse 6/1/24, 1090 Wien.

IDM News   Monday, 14 March 2022

Wir trauern um Erhard Busek/We mourn the passing of Erhard Busek

 Dr. Buseks Todesanzeige 2

Wir trauern um Erhard Busek 

Das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) trauert um seinen Vorstandsvorsitzenden, Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek. Wie seine Familie bekannt gegeben hat, ist dieser in der Nacht vom 13. auf den 14. März 2022 verstorben. Die Mitglieder des Vorstandes, die Geschäftsführung sowie die KollegInnen des IDM-Teams sind von tiefer Trauer erfüllt. Seiner Familie, seinen FreundInnen und Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl. 

Kondolenzschreiben richten Sie bitte an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder an Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Hahngasse 6/1/24, A-1090 Wien.
Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert.


We mourn the passing of Erhard Busek 

The Institute for the Danube Region and Central Europe (IDM) mourns the death of its chairman, former Vice-Chancellor Dr Erhard Busek. His family announced his passing during the night of 13-14 March 2022. The members of the board, the managing director, as well as the staff at the IDM are filled with the deepest sorrow. Our thoughts and condolences are with his family, friends and relatives. 

Letters of condolence can be sent per e-mail to This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. or per post to Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Hahngasse 6/1/24, A-1090 Vienna. The information will be updated regularly.

 
IDM News   Wednesday, 23 February 2022

We Stand with Ukraine!
We Stand with Ukraine!  
 
Ukraine website


War in Europe.

The IDM team stands with Ukraine🇺🇦.


Russia's aggression is not just a completely unjustified attack on Ukraine. It is an attack on all of us.


While we fear for the safety of our friends and partners in Ukraine, we have asked, how we can help them:


1️⃣Do not spread rumors or unverified information. Disinformation is part of the warfare.


2️⃣Raise awareness and request immediate action from your political representatives.


3️⃣Consider to #donate to these organisations


🔹 https://savelife.in.ua/en/donate/ - an NGO that helps purchasing equipment for the Ukrainian army


🔸 https://vostok-sos.org/en/i-wanna-help/make-a-donation/ - an NGO dealing with humanitarian needs of civilians who are suffering from the war


Everyone can help. Here and now❗️



[Deutsche Version]:


Krieg in Europa


Das IDM Team steht an der Seite der Ukraine🇺🇦.


Die Russische Aggression ist nicht nur ein vollkommen ungerechtfertigter Angriff auf die Ukraine. Es ist ein Angriff auf uns alle.


Während wir uns Sorgen um die Sicherheit unserer Freunde und Partner in der Ukraine machen, haben wir gefragt, was wir tun können, um Ihnen zu helfen:


1️⃣Verbreiten Sie keine Gerüchte oder unverifizierte Informationen. Desinformation ist Teil dieser Kriegsführung.


2️⃣Schaffen Sie Aufmerksamkeit und fordern Sie sofortiges Handeln Ihrer politischen VertreterInnen


3️⃣Überlegen Sie an folgende Organisationen zu spenden:


🔹 https://savelife.in.ua/en/donate/ - eine Nichtregierungsorganisation, die hilft Ausrüstung für die Ukrainische Armee zu beschaffen


🔸 https://vostok-sos.org/en/i-wanna-help/make-a-donation/ - Eine Nichtregierungsorganisation, die sich um die humanitäre Hilfe für Zivilpersonen kümmert, die unter dem Krieg leiden.


Jede/r kann helfen. Hier und jetzt❗️

Update
Further Organisations and possibilities to donate in Vienna/Austria:
Weitere Organisationen und Möglichkeiten zu spenden in Wien/Österreich:

Nachbar in Not: Hilfe für die Ukraine

Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche St. Barbara 
https://www.facebook.com/pages/Ukrainische-Griech-Kath-Kirche-St-Barbara/569024713544817

Barbareum

Österreich-Ukrainische Gesselschaft in Wien

Caritas 


Job opportunities for Ukrainians in Vienna
Stellenanzigen für die UkrainerInnen in Wien

www.jobs-for-ukraine.at

www.jobs.trendingtopics.eu

IDM News   Monday, 07 March 2022

Sebastian Schäffer über die aktuelle Entwicklung in Bosnien und Herzegovina für PULS24
Sebastian Schäffer über die aktuelle Entwicklung
in Bosnien und Herzegovina 
für PULS24 

 
PULS24 3.03.22


Sebastian Schäffer
sprach am 3. März 2022 im Interview mit Bianca Ambros bei PULS24NEWS über die aktuelle Entwicklung in Bosnien und Herzegowina, was der Ukraine-Krieg für den Westbalkan bedeutet und wie groß die Gefahr einer Eskalation ist


Wenn Sie mehr über die Situation in der Ukraine erfahren wollen, sehen Sie sich unser IDM Ukraine-Dossier an.

IDM News   Wednesday, 23 February 2022

ÖBB-Kulturreisen: Rabatt für IDM-Mitglieder
ÖBB-Kulturreisen: Rabatt für IDM-Mitglieder

IDM-Mitgliedschaft bietet viele Vorteile an. Einer davon sind Rabatte für gewählte Kulturreisen der ÖBB! Mehr Informationen über das Programm und Termine finden Sie unten:

1. Auf Entdeckungstour in der Untersteiermark

 - 4 Tage (16.06. - 19.06. 2022)

- Rabatt für IDM-Mitglieder: 50 Euro 

2. Timisoara und Banat

- 7 Tage (7.09. - 13.09. 2022)

- Rabatt für IDM-Mitglieder: 70 Euro 
Beratung und Buchung:

- telefonisch unter +43 (0)1/899 30-2
- per E-Mail an
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


Bei Buchung weisen Sie bitte auf Ihre IDM-Mitgliedschaft hin.
 

IDM News   Wednesday, 23 February 2022

Sebastian Schäffer über Russland-Ukraine-Krise für PULS24
Sebastian Schäffer über die Russland-Ukraine-Krisefür PULS24 
PULS24 22.02.2022 2


Am 21 Februar gab der Russische Präsident die Anerkennung der beiden Seperatistengebiete in der Ukraine bekannt. 
Sebastian Schäffer war zu Gast bei PULS24 und hat sich dort mit diesem Thema auseinandergesetzt. Das Interview können Sie online auf puls24.at nachsehen.

Wenn Sie mehr über die Situation in der Ukraine erfahren wollen, sehen Sie sich unser IDM Ukraine-Dossier an.

IDM News   Monday, 31 January 2022

IDM Short Insights 16: Constitutional referendum in Serbia

Folie1In January 2022 the citizens of Serbia had to decide whether or not they are for the reform of the constitution. What is the recent constitutional referendum about and how will it impact Serbia’s path to the European Union? Nina Vorgić (IDM trainee) gives an overview of the process and context of the referendum.

 

IDM Short Insights 16:
https://youtu.be/kKZT-4Xc8CI 

MicrosoftTeams image64abc9b3dd8e4f36695217f47c60db848b92f49025d4fe6bc969c09efa73e9a1


IDM News   Friday, 28 January 2022

"In Ukraine, More Than European Peace Is at Stake"- an article by Jack Gill and Sebastian Schäffer for Fair Observer

In Ukraine, More Than European Peace Is at Stake

In their latest article, IDM colleagues Jack Gill and Sebastian Schäffer discuss the ongoing crisis in Ukraine, Russia’s aggressive foreign policy and how the West can and should respond. Given the high stakes for all parties involved and for European security, it’s now up to the West to deter Russian aggression.

The whole article is available here.

Current situation Ukraine.png
IDM News   Monday, 24 January 2022

"Russland: Wie sinnvoll ist der Sotschi-Dialog?" Beitrag im Ö1 Europajournal mit Kommentaren von Sebastian Schäffer

"Ich habe schon das Gefühl, dass wir ein bisschen verlernt haben, was Dialog eigentlich bedeutet, nämlich das man die kontroversen Themen anspricht (...)"


Für das
Europajournal von Ö1 hat Markus Müller-Schinwald u.a. mit IDM-Geschäftsführer Sebastian Schäffer gesprochen. Der Beitrag ist noch bis Freitag (28.01.2022) online abrufbar!

Right-pointing trianglehttps://oe1.orf.at/player/20220121/666148/1642786229000 

FJ4JmsYXoAEloD3
IDM News   Monday, 17 January 2022

"Experten fordern Korrektur deutscher Russlandpolitik" (DIE ZEIT)

"Die Gefahr einer Invasion ist nicht gebannt, der Westen will grundlegende Prinzipien nicht aushöhlen, Russland bleibt aggressiv – für die Sicherheit in Europa stellt diese Krise ganz offensichtlich einen Einschnitt dar."

- schrieben 73 Osteuropa-ExpertInnen, darunter Geschäftsführer des IDM Sebastian Schäffer, in einem offenen Brief, der von Andreas Umland innitiiert und am 14. Jänner 2021 in DIE ZEIT veröffentlicht wurde. Sie sehen die Außenpolitik Deutschlands gegebüber Russland zwar als kritisch, aber gleichzeitig tatenlos und passiv. Verbale und symbolische Reaktionen seien nicht ausreichend angesichts der steigenden russischen Aggressivität. 

Den vollständigen Brief können Sie hier lesen.




Inzwischen ist der Brief auch in weiteren Sprachen erschienen:

Englisch
Französisch
Russisch
Ukrainisch

Der Brief wird auch in einem Beitrag im Ukraine Alert des Atlantic Council erwähnt.

IDM News   Monday, 17 January 2022

Sebastian Schäffer about scenarios after unsuccessful negotiations with Russia for Eurasia Diary

“The rhetoric used by the Kremlin as well as the ultimatum set by Lavrov indicates a danger of escalation, which we have not seen in the past three decades in Europe”

- states 
Sebastian Schäffer (IDM) in an interview for Eurasia Diary - English, in which he explained possible scenarios after unsuccessful negotiations regarding Russia's threat to Ukraine. Read the whole interview here.

Podcast Player

Warning: DOMDocument::loadHTML(): Unexpected end tag : li in Entity, line: 2 in /home/.sites/90/site4024909/web/templates/yoo_avenue/warp/src/Warp/Helper/DomHelper.php on line 47 Warning: DOMDocument::loadHTML(): Unexpected end tag : ul in Entity, line: 2 in /home/.sites/90/site4024909/web/templates/yoo_avenue/warp/src/Warp/Helper/DomHelper.php on line 47

We use cookies on our website. Some of them are essential for the operation of the site, while others help us to improve this site and the user experience (tracking cookies). You can decide for yourself whether you want to allow cookies or not. Please note that if you reject them, you may not be able to use all the functionalities of the site.