Peter Techet für Neue Zürcher Zeitung über die Russlandfreundlichkeit in Ostmitteleuropa

In seinem Essay für die Neue Zürcher Zeitung zeigt Peter Techet die historischen Gründe dafür auf, warum das heutige Russland in Tschechien, der Slowakei und Ungarn – trotz der negativen Erfahrungen dieser Länder mit Moskau – teilweise große Beliebtheit genießt. Techet führt diese Gründe unter anderem auf den im 19. Jahrhundert verbreiteten Panslawismus, insbesondere unter den Slowaken, sowie auf antiwestliche Traditionen der ungarischen Rechten in der Zwischenkriegszeit zurück. In der heutigen Slowakei wird Russlandfreundlichkeit häufig als „Antifaschismus“ umgedeutet, während Russland in Ungarn und teilweise auch in Tschechien als „antiliberales Gegenmodell“ zum Westen wahrgenommen wird.

Das Essay kann hier gelesen werden.