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IDM News

IDM Policy Paper Series 1/2019

IDM Policy Paper Series 1/2019

IDM Policy Paper Series 1/2019

10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum // 10 years of Eastern Partnership and parliamentary elections in the Republic of Moldova – prospects and recommendations for the Danube Region Sebastian Schäffer/Sergiu Musteață [English version also available]

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Neue Geschäftsführung für das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)

Neue Geschäftsführung für das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)

Neue Geschäftsführung für das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)

Die beiden langjährigen wissenschaftlichen MitarbeiterInnen des IDM, Mag. Sebastian Schäffer, MA und Mag. Dr. Silvia Nadjivan, bilden künftig die neue Geschäftsführung des Wiener Forschungsinstituts mit Schwerpunkt Mittel- und Südosteuropa. Der bisherige Geschäftsführer Georg Krauchenberg legt auf eigenen Wunsch seine Funktion zurück. Das außeruniversitäre Forschungsinstitut mit Sitz in Wien wird seit 1995 vom ehemaligen Vizekanzler Dr. Erhard Busek, dem Vorsitzenden des gleichnamigen Vereins, geleitet. „Ich freue mich sehr, dass wir mit der neuen Doppelspitze weiterhin die IDM-Expertise in der Region sichern und darüber hinaus auf die bestehenden Erfahrungen in den Aufgabenfeldern unseres Instituts aufbauen“, so Erhard Busek anlässlich des personellen Wechsels. Die Geschäftsführung übernimmt der ausgewiesene Experte für Europäische Integration und Nachbarschaftspolitik, Sebastian Schäffer. Silvia Nadjivan steht ihm mit fundierter Expertise zu den Transformationsprozessen der Westbalkanländer als Stellvertreterin zur Seite.

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Neuerscheinung: Wind of Change. Protest und Kultur entlang der Donau.

Neuerscheinung: Wind of Change. Protest und Kultur entlang der Donau.

Neuerscheinung: Wind of Change. Protest und Kultur entlang der Donau.

Wind of Change. Protest und Kultur entlang der Donau. Info Europa (1/2019) am 27. März 2019 als Beilage zur Tageszeitung "Die Presse".

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Dr. Erhard Busek im Gespräch über "100 years of the Austrian Republic – Lessons and Outlook from a European Perspective"

Dr. Erhard Busek im Gespräch über

Dr. Erhard Busek im Gespräch über "100 years of the Austrian Republic – Lessons and Outlook from a European Perspective"

Am 12. März diskutierte Dr. Erhard BUSEK am Budapester Institute for Foreign Affairs and Trade mit Botschafter Dr. Ferdinand TRAUTTMANSDORFF, Leiter des Lehrstuhls für Diplomatie I der Andrássy Universität Budapest, und Dr. Gergely ROMSICS vom Institut für Geschichte der Ungarischen Akademie der Wissenschaften über "100 years of the Austrian Republic – Lessons and Outlook from a European Perspective".

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Neuerscheinung: Die Entwicklung des Katasterwesens im Donauraum

Neuerscheinung: Die Entwicklung des Katasterwesens im Donauraum

Neuerscheinung: Die Entwicklung des Katasterwesens im Donauraum

Das im Frühjahr 2019 im Böhlau Verlag erschienene Heft der Zeitschriftenreihe "Der Donauraum" basiert auf einem Symposium, das das IDM in Zusammenarbeit mit der Landesverteidigungsakademie des Österreichischen Bundesheeres (LVAk) im Jänner 2018 organisierte. Gemeinsam mit dem Grundbuch schaffen Kataster die Basis für klare Verhältnisse. Doch wo die Grenzen des Eigentums nicht klar gezogen wurden, bleibt Platz für Rechtsunsicherheit. Das im Frühjahr 2019 erschienene Heft der IDM-Zeitschriftenreihe „Der Donauraum“, herausgegeben von Hofrat Univ.-Doz. Dr. Erwin A. Schmidl, durchdringt das Katasterwesen von den frühen Pionieren des 18. Jahrhunderts und der wegweisenden Einführung des Franziszeischen Katasters 1817, über zahlreiche Entwicklungsschritte bis hin zu aktuellen Fragen der Digitalisierung und Vernetzung. Die AutorInnen gehen dabei den unterschiedlichen Qualitäten im Donauraum auf den Grund und thematisieren u. a. die Herausforderungen der Europäisierung im Katasterwesen. Mit Beiträgen von Erhard Busek, Julius Ernst, Gerhand L. Fasching, Ingrid Pliessnig, Martin Schneider und Christoph Twaroch.

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IDM trauert um em. o. Univ.-Prof. Dr. Horst Haselsteiner

IDM trauert um em. o. Univ.-Prof. Dr. Horst Haselsteiner

Das IDM trauert um em. o. Univ.-Prof. Dr. Horst Haselsteiner (1942-2019), IDM-Ehrenmitglied, der sich in seiner langjährigen Tätigkeit als Generalsekretär und Vorstandsmitglied des IDM sowie als Mitglied des Redaktionskomitees der traditionsreichen Zeitschrift "Der Donauraum" große Verdienste um das IDM erwarb. In den umfangreichen Forschungen des vielfach ausgezeichneten Historikers zur neueren ostmittel- und südosteuropäischen Geschichte nahm der Donauraum stets einen besonderen Stellenwert ein, insbesondere in seiner Zeit als Ordinarius am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien. Mit em. o. Univ.-Prof. Dr. Horst Haselsteiner verlor das IDM nicht nur einen äußerst geschätzten Experten und engagierten Kollegen, sondern auch einen herzlichen Menschen und guten Freund.

Call for Nominations: Danubius Young Scientist Award 2019

Call for Nominations: Danubius Young Scientist Award 2019

Call for Nominations: Danubius Young Scientist Award 2019

Call for Nominations for the Danubius Young Scientist Award 2019 is now open! This award will be granted to 14 young scientists - one in each country that is part of the EU Strategy for the Danube Region (Austria, Bosnia and Herzegovina, Bulgaria, Croatia, Czechia, Germany, Hungary, Moldova, Montenegro, Serbia, Slovak Republic, Slovenia, Romania and Ukraine). The award seeks to highlight the scientific work and talent of young researchers and enhance the visibility of the scientific community in the region. Moreover the award encourages young scientists to engage themselves in the scientific examination of the multifaceted issues and questions specifically related to the Danube Region. The award will be endowed with 1.200 EUR for each winner of the Danubius Young Scientist Award. For the award criteria and further information click on the link below.

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Neuerscheinung: Die EUSDR - Gemeinsamer Ansatz, geteilte Zuständigkeit

Neuerscheinung: Die EUSDR - Gemeinsamer Ansatz, geteilte Zuständigkeit

Neuerscheinung: Die EUSDR - Gemeinsamer Ansatz, geteilte Zuständigkeit

Terrorgefahr, wachsender Extremismus, gegenläufige Migrationspolitiken bis hin zum Brexit ‑ die Europäische Union und mit ihr die EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) stehen inmitten einer oft zitierten Polykrise. Wie kann die EU resistenter werden? Und wie wirkungsvoll sind makroregionale Strategien wie die EUSDR? Die AutorInnen des neu im Böhlau Verlag erschienenen Heftes der Publikationsreihe "Der Donauraum" widmen sich dabei nicht nur den Maßnahmen, Initiativen und Netzwerken von Politik, Wirtschaft und Bildung, sondern betreten auch neues Terrain, indem sie die Widerstandsfähigkeit der Union in ihrer kulturellen Vielfalt verorten.

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Europa und Du: Bilanz der österreichischen Ratspräsidentschaft und Ausblick auf die Europawahl 2019

Europa und Du: Bilanz der österreichischen Ratspräsidentschaft und Ausblick auf die Europawahl 2019

Europa und Du: Bilanz der österreichischen Ratspräsidentschaft und Ausblick auf die Europawahl 2019

20.12.2018: Am 19. Dezember 2018 fand die Podiumsdiskussion zum Thema "Europa und Du: Bilanz der österreichischen Ratspräsidentschaft und Ausblick auf die Europawahl 2019" im Presseclub Concordia in Wien statt. Während der Veranstaltung wurde auch das neue IDM PPS 3/2018 "Klare Visionen und realisierbare Maßnahmen dringend notwendig", in dem Silvia Nadjivan Ausblick auf die EU-Integration des Westbalkans am Ende der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft präsentiert, vorgestellt. An der Diskussion nahmen Diplom-Volkswirt Dipl.-Kfm. Klaus Prömpers (freier Journalist, zuvor Moderator beim Deutschlandfunk, danach 9 Jahre im ZDF Studio Bonn, sowie Leiter der ZDF-Studios in Brüssel, Wien und New York), Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek (Vorsitzender des IDM), Dr. Silvia Nadjivan (wiss. Mitarbeiterin, IDM) und als Moderator Mag. Sebastian Schäffer (wiss. Mitarbeiter, IDM) teil. Wir möchten uns bei den Österreichischen Lotterien für die Unterstützung bedanken! Einen Artikel in der "Tiroler Tageszeitung" finden Sie unter folgendem Link.

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IDM Policy Paper Series 3/2018

IDM Policy Paper Series 3/2018

IDM Policy Paper Series 3/2018

17.12.2018: Das neue IDM PPS 3/2018 von Silvia Nadjivan zum Thema "Klare Visionen und realisierbare Maßnahmen dringend notwendig. Ausblick auf die EU-Integration des Westbalkans am Ende der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft" erscheint heute in Vorbereitung auf die Podiumsdiskussion zum Thema "Europa und Du: Bilanz der österreichischen Ratspräsidentschaft und Ausblick auf die Europawahl 2019", die am 19. Dezember 2018 im Presseclub Concordia in Wien stattfindet. Barrierefreier Download des PPS 3/2018 finden Sie unter folgendem Link.

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Info Europa 2/2018: Kulturführer Mitteleuropa

Info Europa 2/2018: Kulturführer Mitteleuropa

Info Europa 2/2018: Kulturführer Mitteleuropa

12.06.2018: Kulturführer Mitteleuropa 2018 erscheint am 13.06.2018 als Beilage zur „Presse“ Das Europäische Kulturerbejahr will die Bedeutung des gemeinsamen kulturellen Erbes für Europa betonen – und der „Kulturführer Mitteleuropa 2018“ erscheint ganz im Zeichen dieser Initiative. Auch im 23. Jahr seines Erscheinens nimmt der „Kulturführer“ seine Leserinnen und Leser mit auf eine Entdeckungsreise zu bekannten und unbekannten Orten voller Geschichte(n) im Donauraum und in Mitteleuropa. Die Reise führt u.a. in die bulgarische Donaustadt Vidin, Geburtsort des ebenso erfolgreichen wir unglücklichen expressionistischen Malers Jules Pascin; in die slowenische Pasice-Schlucht, wo Partisanen im Zweiten Weltkrieg in Geheimen verbündete und verfeindete Verletzte gesundpflegten; an die Wiener Orte der unter dem Naziregime zerstörten Synagogen sowie an weitere Orte der (mittel-)europäischen Kultur und Geschichte, die uns noch heute bewusst oder unbewusst prägen. Dabei drängen sich nicht nur Fragen der Vermittlung auf, sondern wir müssen auch aktiv entscheiden, welche Perspektiven uns der Blick zurück auf unsere gemeinsame Zukunft in Europa eröffnen soll, denn, um es mit einem Zitat aus dem Interview mit Robert Menasse im Heft zu sagen: „Es müssen immer die Widersprüche gezeigt werden.“ Mit Beiträgen von Erhard Busek, Milojka Magajne, Danielle Spera, Miklós Zelei, Juraj Hamar, Sonya Machorska et al.

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Info Europa 1/2018: Digitalisierung im Donauraum

Info Europa 1/2018: Digitalisierung im Donauraum

Info Europa 1/2018: Digitalisierung im Donauraum

16.Mai.2018: Info Europa 1/2018: Digitalisierung im Donauraum erscheint als Beilage zur "Presse"

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Dr. Erhard Busek im Interview mit EURACTIV zur Wahl in Ungarn

Dr. Erhard Busek im Interview mit EURACTIV zur Wahl in Ungarn

10.04.2018: Dr. Erhard Busek im Interview mit EURACTIV zur Wahl in Ungarn

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Interview von Dr. Erhard Busek mit der Augsburger Allgemeinen

Interview von Dr. Erhard Busek mit der Augsburger Allgemeinen

31. März 2018: Dr. Erhard Busek spricht im Interview mit Augsburger Allgemeinen Zeitung unter anderem über Grenzkontrollen und die Ratspräsidentschaft Österreichs in der zweiten Jahreshälfte 2018

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IDM beim Future Security Science Match 2018

IDM beim Future Security Science Match 2018

IDM beim Future Security Science Match 2018

Foto ©Handrek-Rehle für Tagesspiegel Am Vorabend der 54. Münchner Sicherheitskonferenz sprach Sebastian Schäffer beim Future Security Science Match 2018 zu "The Western Balkans – Stuck in Limbo Between Brussels and Moscow?" Das Video des Kurzvortrags (030) ist nun verfügbar:

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IDM Policy Paper Series 1/2018

IDM Policy Paper Series 1/2018

IDM Policy Paper Series 1/2018

6. März 2018: Das neue IDM PPS 1/2018 von Erhard Busek, Silvia Nadjivan und Sebastian Schäffer zum Thema "Welches Europa wollen wir? Perspektiven zur österreichischen EU-Ratspräsidentschaft 2018" erscheint heute in Vorbereitung auf der Podiumsdiskussion zum Thema "Österreichs EU-Ratsvorsitz und die Herausforderungen für die Zukunft des geeinten Europas", die am 26. März 2018 im Haus der Europäischen Union in Wien stattfindet. Barrierefreier Download des PPS 1/2018 finden Sie unter folgendem Link.

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Interview von Dr. Erhard Busek für das Magazin BullsEye

Interview von Dr. Erhard Busek für das Magazin BullsEye

27. Februar 2018: Dr. Erhard Busek sprach in einem Interview für BullsEye, Magazine of the European Democrat Students, über die Beziehung zwischen der Europäischen Union und Russland.

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Dr. Erhard Busek trifft Deputy Prime Minister Enver Hoxhaj

Dr. Erhard Busek trifft  Deputy Prime Minister Enver Hoxhaj

Dr. Erhard Busek trifft Deputy Prime Minister Enver Hoxhaj

16. Februar 2018

Think Visegrad Mid-Term Conference 2018

Think Visegrad Mid-Term Conference 2018

Think Visegrad Mid-Term Conference 2018

14. Februar 2018: Sebastian Schäffer nahm für das IDM an der Think Visegrad Mid-Term Conference 2018 teil und sprach auf dem Panel zu "Competing regional formats – synergies and rivalries between the V4 and the ‘others’". Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die spannenden Diskussionen sowie bei Külügyi és Külgazdasági Intézet / Institute for Foreign Affairs and Trade und Centre for Euro-Atlantic Integration and Democracy für die Einladung und die perfekte Organisation! Das IDM freut sich auf weitere Kooperationen! Photo credit: Institute for Foreign Affairs and Trade

Austria and the Visegrád Four after the National Council election

Austria and the Visegrád Four after the National Council election

29. Dezember 2017: Dr. Erhard Busek und Mag. Sebastian Schäffer haben einen Artikel zu "Austria and the Visegrád Four after the National Council election“ für die aktuelle Ausgabe der Foreign Policy Review des Külügyi és Külgazdasági Intézet / Institute for Foreign Affairs and Trade geschrieben.

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Ein frohes Fest und alles Gute im Neuen Jahr!

Ein frohes Fest und alles Gute im Neuen Jahr!

Ein frohes Fest und alles Gute im Neuen Jahr!

Das IDM-Team wünscht ein frohes Fest und alles Gute im Neuen Jahr!

Der Donauraum 3-4/2015 erschienen!

Heinz Faßmann wird neuer Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Heinz Faßmann wird neuer Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Heinz Faßmann wird neuer Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung

18. Dezember 2017: Das IDM möchte dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates, Herrn Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, sehr herzlich zu seiner neuen Funktion als Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung in der neuen österreichischen Bundesregierung gratulieren. Wir wünschen Herrn Bundesminister Faßmann in seiner neuen Position alles Gute, viel Glück und Erfolg. Foto: BMWFW / Martin Lusser

TV-Debatte zu Human Capital in the Balkans

TV-Debatte zu Human Capital in the Balkans

TV-Debatte zu Human Capital in the Balkans

21. November 2017: Dr. Erhard Busek nahm an der TV-Debatte zu "Human Capital in the Balkans" in Brüssel teil. Die Debatte wurde von Ivana Dragicevic (N1 TV, Zagreb) moderiert. Weitere Teilnehmer waren Mitglieder des Europäischen Parlaments und Vertreter der Europäischen Kommission. Photo credit: Igor Bandovic

LH Mikl-Leitner und Ungarns Minister Balog bei Generalversammlung des IDM

LH Mikl-Leitner und Ungarns Minister Balog bei Generalversammlung des IDM

LH Mikl-Leitner und Ungarns Minister Balog bei Generalversammlung des IDM

14. November 2017: Im Fokus stand das Thema „EU-Regionalpolitik als Schlüssel zur Europäischen Integration“ Am Rande der Generalversammlung des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) trafen Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und der ungarische Minister für Humanressourcen Zoltán Balog am gestrigen Montag zu einem Arbeitsgespräch in St. Pölten zusammen. Außerdem hielten die beiden bei der IDM-Generalversammlung ebenso wie Univ.-Prof. Ulrike Guérot, Leiterin des Departments für Europapolitik und Demokratieforschung an der Donau-Universität Krems, einen Vortrag zum Thema „EU-Regionalpolitik als Schlüssel zur Europäischen Integration“. Die Vorträge und eine anschließende Podiumsdiskussion standen nach der Begrüßung von IDM-Vorsitzenden Vizekanzler a.D. Erhard Busek und einer Keynote von Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach und ehemaliger EU-Kommissar, am Programm.

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IDM News   Mittwoch, 10 April 2019

IDM PPS 1/2019: 10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum

IDM PPS 1/2019: 10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum

10 Jahre Östliche Partnerschaft und Parlamentswahlen in Moldau – Perspektiven und Empfehlungen für den Donauraum //
10 years of Eastern Partnership and parliamentary elections in the Republic of Moldova – prospects and recommendations for the Danube Region

Sebastian Schäffer/Sergiu Musteață

[English version below]
Um die sechs Länder in der gemeinsamen Nachbarschaft mit der Russischen Föderation – Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine – an die Europäische Union anzunähern, startete im Mai 2009 die Östliche Partnerschaft (ÖP). Als östliche Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) traf diese Initiative damals weitgehend auf Skepsis. Seitdem sind einige Veränderungen angestoßen worden, jedoch nicht zwangsläufig in die Richtung, die Brüssel beabsichtigt hatte. Die mangelnde Antizipation damit einhergehender Konsequenzen auf Seiten der EU-Mitgliedstaaten sowie die teilweise widersprüchlichen Standpunkte gegenüber Moskau sowie auch die Fähigkeit des Kremls, die sich daraus ergebenden Möglichkeiten zu nutzen, haben unter anderem zur Annexion der Krim geführt. Darüber hinaus haben die Konflikte in der Region zugenommen und die EU-Russland Beziehungen befinden sich auf einem historischen Tiefstand. Die Schuld liegt aber nicht nur bei den externen Akteuren, auch die Zielländer der ÖP haben selbst zu dieser Entwicklung beigetragen. So wandelte sich der einstige Musterschüler, die Republik Moldau, in ein Land, das politisch und gesellschaftlich feststeckt – international zwischen der ÖP und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und im Inland zwischen einem Oligarchen mit einer pro-europäischen Fassade und einem pro-russischen Präsidenten. Nach der Parlamentswahl scheint es momentan keine Möglichkeit zur Regierungsbildung zu geben. Ironischerweise ereignete sich der „Diebstahl des Jahrhunderts“, bei dem 2014 eine Milliarde Dollar aus drei moldauischen Banken unter immer noch ungeklärten Umständen verschwand, ausgerechnet im selben Jahr, als Chişinău erfolgreich die Visafreiheit seiner BürgerInnen mit der EU ausgehandelt hatte. In der benachbarten Ukraine sterben fünf Jahre nach der Revolution der Würde im Osten des Landes immer noch Menschen, was nicht ohne politische Folgen bleiben kann. Die Enttäuschung über den Mangel an Reformen führte dazu, dass ein Fernsehschauspieler in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen die meisten Stimmen erhielt. Die EU, die sich viel zu sehr mit sich selbst und den scheinbar endlosen Diskussionen über den Brexit beschäftigt, vernachlässigt zunehmend ihre Nachbarschaft. Wenn sich die Umstände wie auch Prioritätensetzung auf Seiten aller involvierten Akteure nicht ändern, droht die Annäherung der ÖP-Zielländer an die EU in den kommenden zehn Jahren endgültig zu scheitern.
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The Eastern Partnership (EaP) was met with scepticism when it was launched as the Eastern dimension of the European Neighbourhood Policy (ENP) in May 2009, aimed at fostering approximation to the EU of the six countries Armenia, Azerbaijan, Belarus, Georgia, Moldova and Ukraine in the shared neighbourhood with the Russian Federation. Since then, many things have changed, but not necessarily in the direction that Brussels has intended. The lack of anticipation of consequences from the side of the EU member states as well as their contradicting approaches towards Moscow and the ability of the Kremlin to use opportunities arising from this, led, among other things, to the annexation of Crimea. In addition, conflict in the region has increased and EU-Russia relations are at a historic low. However, the blame does not fall on external actors alone; the countries themselves have also contributed to this development. Moldova has transformed from a front-runner of the EaP into a country that is politically and socially stuck: internationally between the EaP and the Eurasian Economic Union (EAEU) and domestically between an oligarch with a pro-European façade and a pro-Russian president. Following the parliamentary election, there doesn’t seem to be an option for forming a new government. Ironically, the “theft of the century” in which one billion dollars from three Moldovan banks disappeared in 2014 under circumstances that remain unclear, happened when a visa-free regime had been concluded with the EU. In Ukraine, five years after the Revolution of Dignity, people in the Eastern part of the country continue to die, and disappointment about missing reforms has led to a television actor getting the most votes in the first round of the presidential elections. The EU, which has been much too occupied with itself and with the seemingly never-ending discussions about Brexit, has neglected its neighbourhood in the last couple of years. If the conditions and priorities from all actors involved do not change, the next decade for the EaP is in danger of losing its ability to bring its target countries closer to the EU.

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