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IDM News   Donnerstag, 10 Juni 2021

Sebastian Schäffer fordert von der UEFA Vereinheitlichung der “Ausländerregel”

 
Sebastian Schäffer fordert von der UEFA Vereinheitlichung der “Ausländerregel 



In vielen nationalen Fußball Ligen herrschen derzeit die “zusätzlichen Regeln zur Nationalität der Spieler”, die eine bestimmte maximale Anzahl an Fußballspielern aus nicht-EU Ländern in Fußballvereinen vorschreiben. Doch diese Regelungen haben den Effekt, dass zahlreiche Fußballspieler in Europa strukturell benachteiligt werden. Das Unterscheiden zwischen EU-Bürgern und Nicht-EU-Bürgen trifft vor allem Spieler aus kleineren südosteuropäischen Ländern wie Nordmazedonien, Serbien oder Bosnien-Herzegowina. “Sie haben zu vielen europäischen Topligen einen erschwerten Zugang”, so Schäffer in einem Interview mit fussball.news. Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga dienen hier laut Schäffer als Vorbild: In Deutschland können nämlich Spieler aus allen 55 UEFA Mitgliedsstaaten ohne Beschränkungen spielen. 

Schäffer plädiert für ein engeres Zusammenwirken aller europäischer Länder und nicht nur jener, die Teil der Europäischen Union sind. Im Fußball sieht er hier eine mögliche Vorreiterrolle und fordert eine Vereinheitlichung der “zusätzlichen Regeln zur Nationalität der Spieler” in allen 55 Mitgliedsverbänden, da es auch ein Ziel der UEFA ist, Chancengleichheit und Fairness im europäischen Fußball herzustellen und die Menschen und Fußballer in Europa noch mehr zu vereinen.  

Das vollständige Interview können Sie auf der Website von fussball.news lesen.

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