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Universitätslehrgang Interdisziplinäre Balkanstudien

Mit dem Wintersemester 2019/2020 wird an der Donau-Universität Krems ein neu konzipierter Universitätslehrgang "Interdisziplinäre Balkanstudien" angeboten.


Der Universitätslehrgang „Interdisziplinäre Balkanstudien“ bietet Studierenden eine fundierte, praxisnahe und stets den aktuellen Entwicklungen Rechnung tragende interdisziplinäre Weiterbildung mit dem Ziel, ein umfassendes Verständnis und Wissen über den Balkanraum zu erlangen. 

Der inhaltliche Fokus liegt dabei einerseits in der Geschichte und Kultur der Balkanregion, der gesellschaftlichen Struktur, dem sozialen Wandel, den Medien als auch im Bildungsbereich in Südosteuropa. Einen weiteren Kernbereich nehmen die politischen Systeme der Balkanstaaten sowie die Europäische Union und deren Beziehung zu den Staaten Südosteuropas ein. Besondere Berücksichtigung findet auch die Entwicklung der Wirtschaft und von Unternehmen am Balkan einschließlich der Rolle von Auslandsinvestitionen und Investorenschutz. Daneben bilden Module zu den Rechtssystemen sowie dem Stand und der Entwicklung von Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Menschenrechten am Balkan einen Schwerpunkt.

Weitere Informationen und Anmeldung zu dem Universitätslehrgang finden Sie auf der Webseite www.donau-uni.ac.at/balkanstudien.

Der ULG "Interdisziplinäre Balkanstudien" wurde vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) gegründet und später mit der Universität Wien zum ULG "Interdisziplinäre Balkanstudien" weiter entwickelt. Von 2007 bis 2017 konnte man sich an der Universität Wien im Rahmen eines zweijährigen postgradualen Studiums zur Spezialistin/zum Spezialisten für die Balkan-Region ausbilden lassen und den akademischen Grad MA - Master of Arts (Balkan Studies) erwerben.

Es handelte sich um ein im deutschsprachigen Raum einmaliges Weiterbildungsangebot, das ein fächer­übergreifendes Wissen über die Region vermittelte.

ULG Interdisziplinäre Balkanstudien Relaunch 2012

ULG Interdisziplinäre Balkanstudien Relaunch 2012

Der ULG "Interdisziplinäre Balkanstudien" startete im Oktober 2012 erneut.

Die Monate davor wurden intensiv genutzt um das Curriculum zu überarbeiten und den Lehrgang noch zeitgemäßer zu gestalten und den aktuellen Anforderungen im Berufsleben anzupassen.

So präsentiert sich der neue ULG ganz bewusst in einer etwas gestrafften Form und umfasst nunmehr 90 ECTS-Punkte. Seit Herbst 2007 kann man sich an der Universität Wien im Rahmen eines zweijährigen postgradualen Studiums zur Spezialistin/zum Spezialisten für die Balkan-Region ausbilden lassen und den akademischen Grad MA - Master of Arts (Balkan Studies) erwerben.

Die Balkanstudien wurden vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) gegründet und später mit der Universität Wien zum Universitätslehrgang (ULG) "Interdisziplinäre Balkanstudien" weiter entwickelt.

Es handelt sich um ein im deutschsprachigen Raum einmaliges Weiterbildungsangebot, das ein fächerübergreifendes Wissen über die Region vermittelt. 

"Die Aktualität von Balkanstudien ist ungebrochen und die Beschäftigung mit dem südöstlichen Europa eine Notwendigkeit. Die diesbezügliche Zusammenarbeit mit der Universität Wien ist für das IDM eine Auszeichnung und Garantie für die entsprechende Qualität", sagt IDM-Vorsitzender Dr. Erhard Busek.

 Ziele, Inhalte und Fakten

Ziel des postgradualen Studiums war es, die TeilnehmerInnen optimal auf eine (internationale) Karriere mit Balkanbezug in Unternehmen, internationalen Organisationen, NRO, im Öffentlichen Dienst, im Medien- oder Kultur-Sektor vorzubereiten. Sie erwarben die erforderlichen inhaltlichen und methodischen Kenntnisse sowie analytische Fähigkeiten und Sozialkompetenzen.

Der Lehrgang bot eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Ausbildung mit starkem Gegenwartsbezug, international renommierte ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft aus dem In- und Ausland sowie ein interkulturelles Lernumfeld.

Eine der bewährten Stärken dieses Lehrgangs war sein interdisziplinärer Ansatz, der sich in fünf Modulen widerspiegelte. Weiters beinhaltete der Lehrplan auch das Verfassen einer Master Thesis und eine Abschlussprüfung.