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Forum für EUropa

Interreg IIIA-Projekt Österreich-Slowakei

Österreichisch-Slowakisches Forum zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Steigerung der EU-Akzeptanz

Laufzeit: Jänner 2006-September 2007

FfEU_2cAusschlaggebend für die Entwicklung des Projekts "Forum für EUropa" war der europaweit zunehmende Skeptizismus gegenüber der Europäischen Union (EU). Immer mehr Europäer/-innen zweifeln an den Vorteilen der Mitgliedschaft, den Institutionen und der EU-Erweiterung. Daher bedarf es Strategien sowie Maßnahmen, nachhaltig und grenzüberschreitend für eine Steigerung der EU-Akzeptanz tätig zu sein.


"Forum für EUropa“ will als österreichisch-slowakisches Netzwerk grenzüberschreitend für eine Steigerung der Akzeptanz der EU arbeiten, fundiertes Wissen vermitteln, Vorzüge (aber auch Schwächen) deutlich benennen, aktuell informieren, Diskussionen anregen – auch nach Beendigung des Projekts.

Ein gemeinsames Bildungsprogramm in Niederösterreich und der Slowakei setzt vor allem auf Erwachsenenbildung und Lehrer/-innenfortbildung. Eine Forschungsarbeit analysiert die Ursachen für den gegenwärtigen EU-Skeptizismus, untersucht regionale Unterschiede am Beispiel der Region Niederösterreich-Westslowakei-Bratislava und erarbeitet strategische Empfehlungen für eine Steigerung der EU-Akzeptanz.

Die grenzüberschreitende Kooperation von Niederösterreich, dem größten und von der von der EU-Erweiterung am meisten betroffenen Bundesland Österreichs, und der benachbarten Slowakei erscheint dabei besonders interessant und erfolgversprechend. Die gemeinsame Erforschung der Ursachen für den steigenden EU-Skeptizismus, der Austausch von Erfahrungen eines „alten“ und „neuen“ EU-Mitgliedes sollen EU-weit Schule machen und ein positives Zeichen setzen.

Maßnahmen

  • Schaffung und Etablierung des „Forum für EUropa“ mit Koordinationsstelle und Dokumentationsstelle am IDM sowie laufenden Informationen unter www.idm.at
  • Entwicklung und Umsetzung eines gemeinsamen Forschungs- und Bildungsprogramms
  • Bildungs-, Informations- und Aufklärungsarbeit:
    acht Seminare, zwei Runde Tische und zwei öffentliche Veranstaltungen (zwei Drittel davon in NÖ und ein Drittel in der Slowakei)
  • Forschungsarbeit:
    Wissenschaftliche Studie über die Ursachen für den EU-Skeptizismus am Beispiel der Region Niederösterreich – Westslowakei –Bratislava 
  • Entwicklung einer gemeinsamen Strategie zur Steigerung der EU-Akzeptanz
  • Aufbau grenzüberschreitender und nachhaltiger Zusammenarbeit, die auch nach Beendigung des Projekts fortgesetzt wird
  • Nachweis der Effektivität grenzüberschreitender Kooperation in dieser Frage
  • Verbreitung der Projektergebnisse und der Studie