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IDM Policy Paper Series

Die IDM Policy Paper Series (IDM PPS) setzt sich in regelmäßigen Abständen mit aktuellen politischen Fragestellungen mit Fokus auf den Donauraum, Mittel- und Südosteuropa auseinander. Wechselnde renommierte AutorInnen entwickeln dazu Handlungsempfehlungen (Policy Solutions - PS), die sich an EntscheidungsträgerInnen, ExpertInnen, JournalistInnen und die interessierte Öffentlichkeit richten. Ziel dabei ist es mit maximal 12.000 Zeichen die Problemstellung zu umschreiben sowie konkrete Lösungsansätze aufzuzeigen. Zum Abschluss können weitere Informationen zur Vertiefung bereitgestellt werden (PPS). Das Redaktionsteam wählt die Themen aus und identifiziert die AutorInnen. Die Inhalte werden redaktionell bearbeitet, geben aber nur die Meinung der VerfasserInnen wieder. Die IDM PPS ist barrierefrei verfügbar.

IDM Policy Paper Series 2/2019

IDM Policy Paper Series 2/2019

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Europe, mind the gaps! Ein Appell zur Schließung politischer und sozialer Gräben

Europe, mind the gaps! A call for reducing social and political cleavages

Daniela Neubacher

[English version below]

Gestärkt von der höchsten Wahlbeteiligung bei EU-Parlamentswahlen seit 20 Jahren, könnte die Europäische Union die nötige Dynamik für einen tiefgreifenden Reformprozess gewinnen. 50,8 Prozent der EU-WählerInnen haben mit ihren Stimmen gezeigt, dass sie die EU-Institutionen und ihre RepräsentantInnen ernst nehmen. Auch wenn entgegen den Voraussagen die Wahl nicht so verheerend ausging und sich proeuropäische Parteien weiterhin im Parlament behaupten können, wäre es ein schwerwiegender Fehler, die regionalen und lokalen Subtexte der Ergebnisse zu ignorieren.

Download DE


With the results of the 2019 EU elections and the highest voter turnout in 20 years, the European Union may regain momentum for a profound reform process. By casting their votes, 50.8 percent of EU citizens eligible to vote proved to take both EU representatives and EU institutions seriously. Although the completed elections were not as concussive as predicted and pro-EU parties hold ground in the parliament, it would be a grave mistake to take this outcome for granted. In fact, it is time to analyse the subtexts of regional and local results that expose a variety of worrying grievances and urgent calls for action.

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