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2011

Headquarterstandort Österreich - Infrastruktur, Innovationskraft, Interkulturalität

Info Europa-Spezial 5-2011

Redaktion: Andreas Breinbauer, Arnold Schuh

mit Beiträgen von: Leo Hauska, Bodo B. Schlegelmilch, Josef Schuch u.a.


"Die Bedeutung internationaler Unternehmen für Österreich wurde in den letzten Jahren zum Teil intensiv beforscht und in der Öffentlichkeit (siehe die Debatte um die Gruppenbesteuerung) kritisch hinterfragt. Teil der Debatte waren und sind Fragen, ob und in welchem Umfang Österreich Headquarters braucht, bzw. umgekehrt, was Österreich und im Speziellen Wien als Headquarterstandort attraktiv macht und wie diese Gunstfaktoren ausgeweitet werden könnten.

Laut letzter Schätzungen gibt es ungefähr 300 Tochtergesellschaften multinationaler Unternehmen in Österreich, die von hier die Geschäftstätigkeit in Auslandsmärkten leiten. Der Großteil davon hat als sogenannte Regionale Managementzentrale oder Regional Headquarters die Geschäftsverantwortung für Ländermärkte in Mittel- und Südosteuropa.

Während die österreichischen multinationalen Unternehmen aufgrund der Unternehmensherkunft eine stärkere Bindung an den Standort Österreich aufweisen, gilt es, ausländische Unternehmen über attraktive Standortbedingungen zu gewinnen und zu halten.

Waren in den frühen 1990er Jahren noch die Nachbarländer die wichtigsten Zielmärkte österreichischer Unternehmen in dieser Region, rückten ab 1997 Polen, Russland sowie Südosteuropa stärker in den Fokus der Expansion."

Aus der Einleitung von Andreas Breinbauer und Arnold Schuh 

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