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Sonderhefte

Je nach Anlass und Bedarf publiziert das IDM zusätzlich zu den regelmäßig erscheinenden Formaten auch diverse Sonderhefte. Hierzu zählt u.a. der "Kulturführer Mitteleuropa", der 2016 in die Reihe "Info Europa" integriert wurde. 

Zwischen 2005 und 2014 wurde in Zusammenarbeit mit der "Wiener Zeitung" auch das Länderheft-Format „Das Magazin für den Donauraum und Mitteleuropa“ publiziert. Die Publikation erschien ursprünglich zwei bis drei Mal jährlich und zuletzt ein Mal pro Jahr. Im Mittelpunkt stand ein ausgewähltes Land der Fokusregion des IDM, zu dem ein Überblick über Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft etc. geboten wurde. Nachdem alle Länder von ausgewählten Expertinnen und Experten vorgestellt wurden, wurde dieses Format nicht mehr fortgesetzt. Die nach wie vor nachgefragten Länderhefte können auf Anfrage gegen Übernahme der Portogebühr beim Institut bestellt werden - zur Bestellung. 

Kulturführer Mitteleuropa 2009

Kulturführer Mitteleuropa 2009

Tipps für Musikveranstaltungen in und um Österreich gibt die Publikation diesmal, von klassischer Musik über Jazz bis hin zu tanzbaren Klängen. Die Mannigfaltigkeit von Konzerten und Festivals in Mitteleuropa ist grenzenlos. Der Kulturführer ist ein Instrument, um sich mit Ideen für die nächste Grenzüberschreitung zu versorgen, seien es nun Genre- und/oder Landesgrenzen.

So lädt Bratislava mit dem Festival Melos – Étos zu einem umfassenden Programm mit zeitgenössischer Musik, glatt und verkehrt bietet in Krems Musik aus aller Welt, darunter auch Romamusik und Romamärchen, im Essl Museum ertönt Computermusik, aber unplugged, in Litomy?l widmet man sich den Werken Smetanas und Hermann Nitschs Ägyptische wird in Mistelbach uraufgeführt.

Im redaktionellen Teil legt Dr. Georg Jankovic den thematischen Schwerpunkt auf Musiker/-innen im Exil, so wird in einem Beitrag von Rudolf Ulrich der nicht unbedeutende Einfluss österreichischer Komponisten auf Hollywoods Filmmusik deutlich. Max Steiner komponierte die Scores für 350 Filme, darunter Casablanca und Gone with the Wind, geboren wurde er in der Praterstraße 72.

Ein musikalisches Kaleidoskop mit Zitaten über die Musik und ihre Protagonisten, „ordenbehängte, und im Block aufgestellte Veteranen“, die einer Haydn-Ausstellung in der Sowjetunion beiwohnten und zwei bisher unveröffentlichte Lebensläufe von Max Deutsch und Adolphe Sibert runden den Ausflug in die mitteleuropäische Musiklandschaft ab.