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Sonderhefte

Je nach Anlass und Bedarf publiziert das IDM zusätzlich zu den regelmäßig erscheinenden Formaten auch diverse Sonderhefte. Hierzu zählt u.a. der "Kulturführer Mitteleuropa", der 2016 in die Reihe "Info Europa" integriert wurde. 

Zwischen 2005 und 2014 wurde in Zusammenarbeit mit der "Wiener Zeitung" auch das Länderheft-Format „Das Magazin für den Donauraum und Mitteleuropa“ publiziert. Die Publikation erschien ursprünglich zwei bis drei Mal jährlich und zuletzt ein Mal pro Jahr. Im Mittelpunkt stand ein ausgewähltes Land der Fokusregion des IDM, zu dem ein Überblick über Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft etc. geboten wurde. Nachdem alle Länder von ausgewählten Expertinnen und Experten vorgestellt wurden, wurde dieses Format nicht mehr fortgesetzt. Die nach wie vor nachgefragten Länderhefte können auf Anfrage gegen Übernahme der Portogebühr beim Institut bestellt werden - zur Bestellung. 

Länderheft Griechenland

Länderheft Griechenland

Das Inselparadies in der Ägäis ist auf einem guten Weg, auch wenn die strukturellen Probleme noch nicht gelöst sind

(Beilage zur Wiener Zeitung am 29.10.2014)

Alleine die Erwähnung des Ländernamens kann zu innerlichen Konflikten führen: Zum einen sind da Bilder von Sonne, Meer und entspannten Urlaubsfreuden bei traditioneller Gastfreundschaft; zum anderen Bilder von Protesten aufgebrachter Griechen gegen die von der EU zu Recht verlangten Sparmaßnahmen.

Gibt es Hoffnung für Griechenland – und damit zusammenhängend: Gibt es Hoffnung für Europa?

Das vorliegende Heft verfolgt den Weg Griechenlands in die Krise, beleuchtet die historischen Ursprünge, analysiert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und zeigt die gesellschaftlichen Auswirkungen – stets unter der Prämisse, dass Griechenland nicht nur die kulturelle „Wiege Europas“, sondern auch Teil der EU ist und somit in Regulationsmechanismen mit möglicherweise fatalen Auswirkungen eingebunden ist, die es wie alle Mitgliedstaaten nur teilweise selber beeinflussen kann.

Die Krise Griechenlands zeigt daher gleichzeitig eine Schwachstelle der EU auf. Folglich ist die Europäische Union gut beraten, die Krise als Chance für die Zukunft, namentlich hinsichtlich ihrer Erweiterungsperspektive, zu begreifen. Der Kreis schließt sich somit - vielleicht unerwartet - weniger bei den Sparmaßnahmen als vielmehr bei der traditionellen Gastfreundschaft.

Mit Beiträgen von Franz-Lothar Altmann, Erhard Busek, Costa Carras, Spiridon Paraskewopoulos, Christian Rathner, George N. Tzogopoulos et al.