Die Ukraine in Europa – Aktuelle Lage, Hintergründe und Perspektiven

Projektziel:

Das vorliegende Projekt setzt sich zum Ziel, eine umfassende Darstellung der gegenwärtigen Lage der Ukraine sowie eine Analyse der Perspektiven für die Zukunft dieses jungen Staates zu präsentieren. Es richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, denen durch die Vielfalt der beteiligten Disziplinen und der breitgefächerten Themenpalette aktuelle Informationen über die Ukraine zur Verfügung gestellt werden.

 

Die Erkenntnisse sind im Mai 2003 in Form eines umfassenden Handbuches im Böhlau-Verlag erschienen. Zusätzlich werden in der an dieser Stelle präsentierten Website wichtige Hintergrundmaterialien zu den einzelnen Beiträgen des Handbuches (Graphiken und Tabellen, Quellenangaben, etc.) sowie allgemein auf die Ukraine bezogene Daten gesammelt (weiterführende Literatur, einschlägige Institutionen), die laufend aktualisiert werden. Außerdem werden Hinweise auf aktuelle Ukraine-Veranstaltungen in Österreich gegeben. Das Projekt wurde vom Institut für den Donauraum und Mitteleuropa beantragt und von der Österreichischen Nationalbank, der hierfür unser aufrichtiger Dank ausgesprochen sei, finanziert. Frau Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger übernahm die wissenschaftliche Leitung, mit der Projektkoordination war Frau Mag. Irma Oswald

flow – Festival of Conversation for Culture and Science

grenzüberschreitend. fachübergreifend. unkonventionell.

Projektziel:

flow stellt den multinationalen interdisziplinären Dialog von Kunst und Wissenschaft in den Mittelpunkt und hebt sich so ganz bewusst von herkömmlichen Festivals ab.

Elias Canettis Geburtsstadt Ruse, der wichtigste Donauhafen und Verkehrsknotenpunkt Bulgariens, war von 18. bis 21. Oktober Austragungsort des dritten biennalen flow Festivals. 2010 machte flow Station in Chişinău/Republik Moldau, 2008 in Novi Sad/Serbien.

Auch 2012 trafen wieder rund sechzig junge Künstler/-innen, Kulturschaffende und Wissenschaftler/-innen aus zehn Ländern entlang der Donau zusammen, um neue Netzwerke zu bilden und die Besonderheiten des Donauraums gemeinsam zu entdecken. Die Teilnehmer/-innen kamen aus Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Österreich, der Republik Moldau, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Ungarn und der Ukraine. Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) ist Initiator von flow. Das Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) hat im Herbst 2009 die organisatorische Abwicklung und Koordination des Festivals übernommen. Heuer wurde das IDM vor Ort durch die renommierte Internationale Elias Canetti Gesellschaft unterstützt.

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Kunst und Wissenschaft bilden während des Festivals die Katalysatoren, um das außergewöhnliche Potenzial dieser Region freizulegen und es als Grundlage für interdisziplinäre Projekte im Donauraum zu nutzen. Die gedankliche Klammer für diesen kreativen Austausch bildete heuer das Generalthema “Activating Spaces, Activating People by Micro-Imagination“. Mehrere Workshops ermöglichten an zwei Tagen intensive Diskussionen in kleineren Gruppen. Als Inspirationsquelle gab es unterschiedliche Fragestellungen, denen sich die Teilnehmer/-innen bereits vorab auf einer eigens für flow kreierten Internetplattform zuordnen konnten.

Neben der Arbeit in thematischen Workshops wurde auch heuer wieder großer Wert auf die Einbindung der lokalen Künstler/-innen und Wissenschaftler/-innen gelegt. Für drei Abende wurde ein sehr spannendes und frei zugängliches Festivalprogramm mit einer Ausstellung, Performance und Konzerten entwickelt, das vor allem der bulgarischen alternativen Kunstszene eine Bühne gab. Hunderte Besucher aus ganz Bulgarien haben dieses Angebot mit großer Freude und Begeisterung angenommen.

Dem diesjährigen Festival-Thema entsprechend wurden aber nicht nur die Menschen erfolgreich „aktiviert“, sondern auch ungenützte, leer stehende Räume und Orte speziell für flow neu belebt. Dabei konnten etwa Orte mit interessanter Geschichte und Vergangenheit in Ruse wieder entdeckt und neu bespielt werden. So etwa das Gebäude einer der ältesten bulgarischen Banken, das seit Jahren leer steht und verfällt. Oder auch der einstige Hafenbahnhof im Zentrum von Ruse, der seit vielen Jahrzehnten keine Passagiere mehr empfangen hat, und für das Festival erstmals wieder mit Leben gefüllt wurde. Diese inspirierenden Räume und Orte werden so in Zukunft wieder mehr Beachtung und Verwendung finden. Nachhaltigkeit wird aber vor allem durch die Entwicklung mehrerer multinationaler und interdisziplinärer Mikro-Projekte erzeugt, die in verschiedenen Ländern des Donauraumes 2013 realisiert werden. Die flow Community, bestehend aus den rund sechzig Teilnehmer/-innen des Festivals, bekommt damit die Möglichkeit, die neuen Kontakte und entstandenen Ideen konkret für Projekte zu nutzen. So werden bis zu fünf Projekte im Donauraum über das Festival hinaus im kommenden Jahr vom BMeiA gefördert und vom IDM begleitet.

flow hat sich zum Ziel gesetzt Menschen zu bewegen und im Donauraum seine Spuren zu hinterlassen.
In Ruse ist man dieser Vision wieder ein beachtliches Stück näher gerückt – and flow goes on.

Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
Dr. Susan Milford
Bernd Janning, MA

  • Projektzeitraumbis 2012

grenzüberschreitend. fachübergreifend. unkonventionell.

flow stellt den multinationalen interdisziplinären Dialog von Kunst und Wissenschaft in den Mittelpunkt und hebt sich so ganz bewusst von herkömmlichen Festivals ab.

IDM Short Insights 17: Impact of the War in Ukraine on Georgia

IDM Short Insights 17: Impact of the War in Ukraine on Georgia

The ongoing War in Ukraine has had a massive spill-over effect on neighbouring parts of Europe. Among the countries affected has been Georgia. IDM Research Assistant Jack Gill, who recently spent time in Tbilisi, gives an overview of how Georgia has been affected.

 

IDMonSite – Anatoliy Kruglashov

IDMonSite – Anatoliy Kruglashov

The images from Bucha have shocked the world…. During a seminar organized in 2019 by the IDM together with Ulrich Schneckener (University of Osnabrück) students from Ukraine, Moldova and Germany had to develop future scenarios for Ukraine within the Eastern Partnership framework. In none of them a full-scale war in Ukraine was discussed.  Anatoliy Kruglashov, Head of the Department of Political Science and Public Administration and Director of the Institute of European Integration and Regional Studies at the Yuriy Fedkovych Chernivtsi National University, was co-organiser and host of the Seminar. Sebastian Schäffer, Managing Director of the IDM discusses with him Russia’s unprovoked aggression against Ukraine, the situation in Chernivtsi in wartime and how the worst and unexpected scenario became reality.

What is Vladimir Putin’s Endgame? There are five different scenarios about how the situation in Ukraine could develop