Peter Techet in der Neuen Zürcher Zeitung über Systemwechsel in Ostmitteleuropa

In einem Essay in der Neuen Zürcher Zeitung vergleicht Peter Techet die Systemwechsel in der Slowakei nach Vladimír Mečiar, in Kroatien nach Franjo Tuđman und in Serbien nach Slobodan Milošević – vor dem Hintergrund der Frage, ob und wie ein Systemwechsel in Ungarn nach Viktor Orbán gelingen kann.
Er meint, dass die Rückkehr zu einer liberalen Demokratie einen parteipolitischen Pluralismus erfordert, der in Ungarn derzeit jedoch noch weitgehend fehlt. Somit besteht die Gefahr, dass die liberale Demokratie in Ungarn nicht wie in Kroatien nach Tuđman nachhaltig gesichert werden kann, sondern – wenn auch nicht so drastisch wie in Serbien, aber ähnlich wie in der Slowakei nach 2023 – einen weiteren Rückschritt erleben könnte.
Der Artikel kann hier gelesen werden: In Osteuropa verlieren rechtsnationale Regierungen die Macht – doch nicht immer auf Dauer



