Péter Techet für NZZ über Österreichs Rolle in der Außenpolitik

Ausgehend von der Identitätskrise, die in Österreich nach dem Zerfall der Habsburgermonarchie entstand, beschreibt Techet in seinem Essay für die Neue Zürcher Zeitung, wie sich Österreich nach 1918 verleugnen und nach 1945 neu erfinden wollte.
Auch wenn der Republikanismus längst zum Grundkonsens geworden ist, strebte Österreich besonders nach seinem EU-Beitritt danach, die „habsburgische“ Tradition weiterzuführen: Europas Integration nach Osten und Südosten voranzutreiben. In den letzten Jahren jedoch hat sich die österreichische Außenpolitik auf eine „kleinstaatliche“ Rolle zurückgezogen. Techet schlägt daher vor, Robert Musils Idee vom „Weltösterreich“ wieder aufzugreifen. Dafür braucht es keinen neuen Kaiser, sondern eine mutige und aktive Außenpolitik.
Der Artikel kann hier gelesen werden: https://www.nzz.ch/meinung/der-welt-abhandengekommen-oesterreich-igelt-sich-politisch-in-seiner-kleinstaatlichkeit-ein-ld.1913247



