Péter Techet für Ö1 über die ungarischen Wahlen und ihre Folgen für die Religionspolitik

Vor den ungarischen Parlamentswahlen sprachen Andrea Petö und Péter Techet im Ö1 darüber, welche Rolle Ungarns christliche Kirchen bei der Wahlentscheidung spielen bzw. ob sie die Kriegsrhetorik der aktuellen Regierung übernehmen.

Die Sendung kann hier nachgehört werden: https://oe1.orf.at/programm/20260408/828674/Die-neue-Rebbetzin

Péter Techet für Puls4 über die Pressefreiheit in Ungarn

Im Puls4 sprach Péter Techet über die Medienpolitik und die Lage der Pressefreiheit im Orbáns Ungarn. 

Die Sendung kann hier nachgeschaut werden:

https://www.joyn.at/play/serien/breaking-media-machtmedienkompetenz/1-11-breaking-media-presseunfre…

Peter Techet für Frankfurter Allgemeine Zeitung über Ungarn als Testfall der illiberalen Demokratie

In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt Péter Techet das Wesen einer illiberalen Demokratie am Beispiel Ungarns und zeigt dabei, warum und wie Viktor Orbán durch Verfassungsänderungen sogar nach den Wahlen einen Systemwechsel verhindern kann. In diesem Fall müsste eine neue Regierung auf „illegale“ Wege zurückgreifen – mit entsprechenden Risiken. 

Am Beispiel Ungarns zeigt sich somit die Paradoxie, dass ein legal aufgebautes illiberales System mit legalen Mitteln nur sehr schwer abge aut werden kann. Oder ist es doch möglich, ein System abzulösen, das gerade gegen diese Option aufgebaut und abgesichert wurde? 

Der Gastbeitrag kann hier gelesen werden.

Peter Techet for Dnevnik.bg on the Hungarian Elections

The Bulgarian daily newspaper Dnevnik published a longer analysis about the Hungarian elections. Peter Techet described to the newspaper the key elements of the election campaign and explained the difficulty of removing the regime of Viktor Orbán even in the event of an opposition electoral victory.

The article can be read here.

Peter Techet für Die Presse Podcast „Was wichtig ist“ über die ungarischen Wahlen

In der Oster-Folge vom Podcast der Tageszeitung Die Presse („Was wichtig ist“) war Péter Techet zu Gast. Er sagte, dass sich der eigentliche Konflikt in Ungarn womöglich erst nach dem Wahltag zuspitzt: um Mehrheiten, Deutungshoheit und die Frage, wer das Ergebnis politisch kontrolliert.

Ob Orbán am 12. April gewinnt oder verliert, entscheidet sich laut Techet weniger in Budapest als in den kleinen Dörfern. Die Hauptstadt und viele größere Städte seien klar oppositionell – am Land aber werde festgelegt, wer in den entscheidenden Wahlkreisen vorn liegt.

Ein zusätzlicher Faktor für die Zeit nach dem 12. April ist die Außenpolitik: Vorwürfe rund um Kontakte des ungarischen Außenministers zu Sergej Lawrow und mögliche Weitergabe EU-interner Informationen liefern der Opposition Munition – und verstärken die Zuspitzung „Westen oder Russland?“.

Auch Österreich spielt hinein: Orbán umwirbt offen Verbündete in der Region, wie Herbert Kickl und die FPÖ, und hofft auf Rückenwind durch rechte Wahlerfolge. Wie realistisch ist sein Projekt, die unterschiedlichen Rechtsaußen-Strömungen in Europa zu bündeln?

Der Podcast kann hier angehört werden.

Der Standard, News und HVG über IDM-Veranstaltung „Lage der ungarischen Pressefreiheit“

Am 30. März fand am IDM eine Diskussion über die ungarische Medienlandschaft statt. Anlass war das neue Buch des ungarischen Journalisten Ákos Tóth. Gábor Polyák, Medienwissenschaftler an der ELTE-Universität in Budapest, und Wolfgang Rössler, Journalist bei Jetzt.at, sprachen darüber, wie Viktor Orbán sowohl den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als auch einen Großteil der privaten Medien unter seine Kontrolle bringen konnte. Zudem wurden mögliche Strategien für den Fall eines oppositionellen Wahlsieges diskutiert, wobei selbst Orbáns Herausforderer Péter Magyar kritisch gegenüber einer unabhängigen Presse eingestellt ist. Die Veranstaltung wurde von Péter Techet eingeführt und moderiert.

Über die Diskussion berichteten Der Standard und News aus Österreich und HVG aus Ungarn.

Der Standard: https://www.derstandard.at/story/3000000314889/wie-orban-unabhaengige-medien-in-ungarn-auf-linie-br…

News: https://www.news.at/politik/ungarn-pressefreiheit-orban-mediengesetz-polyak-magyar

HVG (auf Ungarisch): https://hvg.hu/360/20260401_times-ukrajna-jarulekos-veszteseg-az-iran-elleni-haboruban

Peter Techet for The Kyiv Independent on the Beneš Decrees and Orbán’s relationship with Fico

The Kyiv Independent has published an op-ed by Péter Techet examining how debates over the Beneš Decrees—criticism of which was banned in Slovakia last year—have become an issue in Hungary’s election campaign. While Viktor Orbán appears to value his good relationship with Robert Fico more than the interests of the Hungarian minority, opposition leader Péter Magyar has sharply criticized the government in Bratislava.

The article can be read here: https://kyivindependent.com/how-hungarys-election-campaign-spilled-across-borders/

Péter Techet für FREDA Magazin über die Herausforderung der ungarischen Wahlen

Für das Magazin der Grünen Bildungswerkstatt FREDA schrieb Péter Techet einen Beitrag darüber, ob die aktuellen ungarischen Parlamentswahlen den letzten Triumph für Viktor Orbán oder die letzte Chance für die Opposition darstellen.

Die Analyse kann hier gelesen werden: https://www.freda-magazin.at/wahl-in-ungarn/

Júlia Mits und Malwina Talik für Der Standard über Polens Lehre für Ungarn

In ihrem Gastbeitrag für die österreichische Tageszeitung Der Standard schreiben Júlia Mits und Malwina Talik über die ungarischen Wahlen 2026, die Chancen der Opposition gegen Orbáns illiberale Demokratie im Vergleich zum polnischen Regierungswechsel 2023 und die komplexen Herausforderungen eines möglichen Machtwechsels.

Der Artikel kann hier gelesen werden: https://www.derstandard.at/story/3000000313088/gestern-warschau-morgen-budapest 

Peter Techet für Neue Zürcher Zeitung über die Russlandfreundlichkeit in Ostmitteleuropa

In seinem Essay für die Neue Zürcher Zeitung zeigt Peter Techet die historischen Gründe dafür auf, warum das heutige Russland in Tschechien, der Slowakei und Ungarn – trotz der negativen Erfahrungen dieser Länder mit Moskau – teilweise große Beliebtheit genießt. Techet führt diese Gründe unter anderem auf den im 19. Jahrhundert verbreiteten Panslawismus, insbesondere unter den Slowaken, sowie auf antiwestliche Traditionen der ungarischen Rechten in der Zwischenkriegszeit zurück. In der heutigen Slowakei wird Russlandfreundlichkeit häufig als „Antifaschismus“ umgedeutet, während Russland in Ungarn und teilweise auch in Tschechien als „antiliberales Gegenmodell“ zum Westen wahrgenommen wird.

Das Essay kann hier gelesen werden.