IDM zu Besuch am Slowenischen Institut in Wien

Auf Einladung von Herbert Seher, Vorsitzender des Slowenischen Instituts in Wien, haben IDM-Direktor Sebastian Schäffer und Elena Marko, wissenschaftliche Hilfskraft, die Arbeit des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa vorgestellt. In einer zweisprachigen Präsentation wurden die vielfältigen Projekte und Tätigkeiten des IDM präsentiert und insbesondere auch die Rolle Sloweniens im Donauraum näher thematisiert. Mit dem Gesandten Marko Vrevc war auch ein Vertreter der Slowenischen Botschaft anwesend, der die Veranstaltung mit Begrüßungsworten eröffnete. Beim anschließenden Empfang bot sich die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. In angenehmer Atmosphäre wurden dabei auch mögliche weitere Kooperationen zwischen dem Slowenischen Institut in Wien und dem IDM besprochen.  

Péter Techet für die Neue Zürcher Zeitung über Jörg Haiders Aufstieg

In einem Essay in der Neuen Zürcher Zeitung bespricht Peter Techet den Aufstieg Jörg Haiders, der vor 40 Jahren zum Parteivorsitzenden der FPÖ gewählt wurde, als Urmoment des modernen Populismus: Haider entwickelte die deutschnationale, rechtsliberale FPÖ zu einer „Partei der Enttäuschten“. Statt Ideologie bot er ihnen unterschiedliche Feindbilder an. Techet behandelt dabei auch die ideologischen Ursprünge des „Dritten Lagers“, den Deutschnationalismus und dessen Rolle in einem Österreich, das seine Identität in der Ersten Republik noch anders auffasste als in der Zweiten Republik.

Der Artikel kann hier gelesen werden: Der Urpopulismus aus Österreich – wie Jörg Haider einer diffusen Unzufriedenheit ein Gesicht gab

Péter Techet for Klubrádió on populism in Central Europe

On the Hungarian radio station Klubrádió, Péter Techet spoke about the similarities between different populist movements in Central Europe (right-wing, left-wing, as well as pragmatic-technocratic ones) from the AfD and FPÖ to the Tisza Party.

A common feature of these movements is their opposition to the political system, which allows them to appeal to a range of different resentments. At the same time, however, populism in Germany and Austria is directed against a liberal democracy, whereas the system under Orbán’s government in Hungary was an illiberal democracy; consequently, Péter Magyar’s populism wanted to change an illiberal system.

The interview can be listened to here: https://www.klubradio.hu/archivum/eurozona-2026-szeptember-25-pentek-1300-60807

 

Peter Techet als Speaker beim Jubiläumsfest der Friedrich-Ebert-Stiftung in Wien

Zum 10-jährigen Jubiläum des Wiener Büros der Friedrich Ebert Stiftung sprach Péter Techet – zusammen mit Christos Katsioulis (FES) und Sthepanie Fenkart (IIP) – über Sicherheit und Demokratie im Kontext einer sozialdemokratischen Politik in Europa.

Dabei betonten sie, dass Sicherheit nicht nur polizeilich und militärisch, sondern auch sozial (im Sinne einer Daseinsvorsorge) zu verstehen sei.

Péter Techet for STVR Pátria Rádió on the planned ban on political islam in Austria

In the Hungarian-language program of the Slovak public broadcaster, Péter Techet spoke about why and how “political Islam” could be banned in Austria.

The interview can be listened to here: Az osztrák kancellár a bécsi iskolák muszlim diákjai miatt aggódik – Pátria Rádió

 

Péter Techet im Ö1-Morgenjournal über die Errungenschaften der Magyar-Regierung

Im Gespräch im Ö1-Morgenjournal sprach Péter Techet darüber, was die Magyar-Regierung in Ungarn bislang erreicht hatte und warum sich „eine nationale Einheit gegen Orbán“ herauszubilden scheint. Zugleich betonte er, dass das Land langfristig mehr Pluralismus brauche als die Vorherrschaft einer einzigen Partei wie der Tisza-Partei.

Das Interview kann hier nachgehört werden: https://oe1.orf.at/player/20260819/841621/1787116515000

Péter Techet for Avvenire on Central Europe’s historical significance and political potential

In an interview with the Italian daily Avvenire, Péter Techet discussed why the legacy of the Habsburg Empire continues to shape Central Europe’s identity and how it could provide a basis for closer cooperation among the countries of the region.

Techet also sees Central Europe as a kind of laboratory: a region with a long history of managing ethnic diversity and working across national borders, and one that could offer valuable lessons for Europe as a whole.

The interview appeared only in the print edition of the newspaper — here you can read it in Italian:

 

Péter Techet on Klubrádió about Sebastian Kurz’s relations with the MCC

On the Hungarian radio station Klubrádió, Péter Techet discussed why and how Sebastian Kurz collaborated with the former Orbán-affiliated think tank MCC (including receiving payment from them). Techet explained Kurz’s possible political objectives as well as the political background to his current business activities. 

The interview can be listened to here (starting at 29:00): https://www.klubradio.hu/archivum/esti-gyors-2026-julius-22-szerda-1815-59340 

Péter Techet für Die Presse über Volk und Wahrheit in der Demokratie

In einem Essay für die Samstagsbeilage der Tageszeitung Die Presse (Spectrum) analysierte Péter Techet das Spannungsverhältnis zwischen den Ideen eines „homogenen Volkes“ und einer „absoluten Wahrheit“ als mögliche Erklärung für die heutige Polarisierung demokratischer Gesellschaften. 

Im Essay betont Techet, dass die Vorstellung eines homogenen Volkes – wie sie etwa bei Jean-Jacques Rousseau oder Carl Schmitt in unterschiedlichen Formen zu finden ist – den pluralen Charakter jeder Gesellschaft verkenne. Daher schlägt er im Sinne von Hans Kelsen vor, Demokratie nicht als „Volksherrschaft“, sondern als ein Verfahren zu verstehen, in dem unterschiedliche Meinungen artikuliert werden können und auch Minderheitenpositionen geschützt sind. 

Ebenso antipluralistisch wäre die Vorstellung, „falsche“ Mehrheitsentscheidungen durch die Suche nach einer „absoluten Wahrheit“ zu ersetzen. Denn Demokratie setzt gerade die Fähigkeit voraus, andere Meinungen anzuerkennen – und ihre Dynamik ermöglicht eine ständige Korrektur. 

Der Essay kann hier gelesen werden: Darf eine Demokratie gegen das eigene Volk geschützt werden? – DiePresse.com 

Peter Techet für Neue Zürcher Zeitung über Mitteleuropa als Laboratorium für die Europäische Union.

Peter Techet für Neue Zürcher Zeitung über Mitteleuropa als Laboratorium für die Europäische Union. 

In seinem Essay für die Neue Zürcher Zeitung schreibt Peter Techet darüber, wie Mitteleuropa erst im historischen Kontext der ehemaligen Habsburgermonarchie wieder auf die politische Karte Europas zurückkehren kann und inwiefern der habsburgische Vielvölkerstaat die europäische Einheit inspirierte und zudem als Beispiel gelungener Staatlichkeit ohne nationale Homogenität dient. 

Der Essay kann hier gelesen werden: Der Geist des Kakaniens lebt – Mitteleuropa als politisches Laboratorium für ganz Europa